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06.03.2013

Fürths Stephan Fürstner: "Stärken und Schwächen sind in diesem Spiel egal"

Stephan Fürstner gehört bei Greuther Fürth zu den Dauerbrennern. 21 Einsätze hat er in dieser Saison schon absolviert. achtzehn99.de hat mit dem 25-Jährigen über seinen Wechsel von München nach Fürth, den Jubel über sein erstes Bundesliga-Tor und die Partie gegen 1899 gesprochen.

Als Sie vor drei Jahren nach Fürth gingen, kamen sie vom FC Bayern. Was war neu, was anders, als sie vom Weltclub in die zweite Liga wechselten?

In Fürth war logischerweise alles etwas kleiner, alles etwas beschaulicher. Wir haben uns in den letzten Jahren hier beim Kleeblatt stetig weiterentwickelt, auch was die Infrastruktur angeht. Trotzdem kann man das mit dem FC Bayern natürlich nicht vergleichen. Dafür ist hier in Fürth aber auch alles ein Stück ruhiger und familiärer.

Noch sind Sie in der Bundesliga ohne Tor. Wie wird das erste Tor im Oberhaus gefeiert?

Mein Kerngeschäft ist ja eher Tore zu verhindern. Aber klar, wenn sich die Chance bietet, will ich sie auch nutzen. Wie der Jubel dann ausfällt? Keine Ahnung, ich glaube am schönsten ist es, wenn man sich spontan freut und nicht alles schon vorher geplant hat.

Bringt die vakante Trainerfrage Unruhe in die Mannschaft?

Für uns in der Kabine ist das kein Thema. Wir arbeiten sehr intensiv und konzentriert mit Ludwig Preis. Er hat uns gut auf die letzten beiden Spiele eingestellt und er wird uns auch auf die TSG gut einstellen, sodass wir perfekt auf die Partie vorbereitet sein werden.

Sie haben in dieser Saison 21 Einsätze absolviert, standen fast 2000 Minuten auf dem Platz – was macht sie scheinbar unverzichtbar in Fürth?

Das ist eine Frage, die selbst immer schwer zu beantworten ist. Ich persönlich kann nur in jedem Training und in jedem Spiel alles geben und ich bin froh, dass auf mich gesetzt wird.

In der zweiten Liga stand die SpVgg für attraktiven Angriffsfußball – war allen klar, dass es so in der Bundesliga vom Stil her nicht weitergehen konnte?

Wir wussten von Anfang an um die schwere Aufgabe, trotzdem hätten wir uns natürlich gewünscht, den Schwung besser mitzunehmen. Wir sind allerdings eine junge Truppe und da braucht es auch eine gewisse Zeit der Anpassung.


Fürth ist als einzige Mannschaft noch ohne Heimsieg – warum läuft es auswärts viel besser als vor heimischer Kulisse?

Wir waren zu Hause häufig mindestens ebenbürtig, aber das Tor schien wie vernagelt. Den ersten Heimsieg zu holen, das ist unser großes Ziel für Samstag. Wir werden auf dem Platz alles dafür reinwerfen und mit viel Leidenschaft in die Partie gehen. Zum Glück können wir auf die Unterstützung unserer Fans bauen, die uns lautstark nach vorne treiben werden.

Jetzt kommt Hoffenheim – für beide Teams ein eminent wichtiges Spiel. Was für eine Partie erwarten Sie und wo sehen sie Stärken und Schwächen der TSG?

Ich glaube über die Bedeutung dieser Partie muss man keine großen Worte verlieren. Ich denke es ist auch egal, wo die Stärken und Schwächen beider Teams liegen. Wir werden mit allem Willen, mit aller Leidenschaft versuchen den ersten Heimsieg zu holen.

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