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03.04.2013

Andreas Lambertz: "Ich bin auf die Atmosphäre in Sinsheim gespannt"

Andreas "Lumpi" Lambertz steht für Fortuna Düsseldorf steht für den Verein wie kein anderer in der aktuellen Mannschaft. Mit den "Fortunen" hat er sich aus der Oberliga in die Bundesliga gespielt und auch in allen Ligen für den Club getroffen. Vor dem Spiel der TSG gegen F95 am Freitag, 5. April, um 20.30 Uhr sprach er mit achtzehn99.de über seine Verbundenheit zur Fortuna, seinen Spitznamen und die Hoffenheimer Stärken.

Hallo Andreas, wenn man sagt Andreas Lambertz = Fortuna Düsseldorf, ist das übertrieben?

Natürlich gibt es eine enge Verbindung zwischen meiner Person und der Fortuna. Schließlich bin ich seit 2002 Spieler im Verein. Aber unser Verein hat eine fast 118-jährige Geschichte und weist noch ganz andere Persönlichkeiten aus. Dem möchte ich nacheifern, aber mich gleichzeitig nicht überhöhen. Die Beurteilung liegt letztlich immer bei Dritten.

Am Ende dieser Saison bist du zehn Jahre bei der Fortuna und hast noch ein Jahr Vertrag. Kannst du dir überhaupt vorstellen, für einen anderen Verein zu spielen?

Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, wie gut es mir bei der Fortuna gefällt. Wir sind von ganz unten - aus der Viertklassigkeit - zurück in den Kreis der 18 besten Vereine in einer der besten Ligen der Welt gekommen und ich war die ganze Zeit dabei. Daraus leitet sich tief verwurzelte Verbundenheit ab. Ich kenne meine Möglichkeiten, die Fans wissen die Art, wie ich spiele, sehr zu schätzen - all das passt gut zusammen.

Wie du selbst sagst, hast du in der Viertklassigkeit, in der Oberliga, schon für die "Fortunen" gegen den Ball getreten. Hast du damals daran geglaubt, mit F95 mal Bundesliga zu spielen?

Würde ich behaupten, dass ich damals ernsthaft geglaubt habe, wir spielen in absehbarer Zeit wieder erstklassig, wäre ich doch reif gewesen für einen Facharzt. Nein, das habe ich damals allenfalls geträumt. Umso schöner, dass wir heute wieder dort sind, wo viele Düsseldorfer die Fortuna immer gesehen haben. In der ersten Liga.

In Düsseldorf nennen dich alle nur "Lumpi". Wo kommt der Spitzname her?

Den Spitznamen habe ich einem ehemaligen Mitspieler, Michael Rösele, zu verdanken. Wir haben in meinem ersten Seniorenjahr zusammen gespielt, als ich zuweilen schon mal Lampi genannt wurde. Er meinte, diesen neuen Spitznamen in die Welt setzen zu müssen, und irgendwann hat sich das verselbständigt. Inzwischen habe ich mich allerdings daran gewöhnt und reagiere gar nicht mehr auf Andreas oder Andi.

Was erwartest du vom Spiel in Hoffenheim. Man spricht da ja gerne von einem Endspiel.

Ich erwarte eine sehr intensive Partie, denn beide Clubs brauchen die Punkte. Ich bin gespannt auf die Atmosphäre in Sinsheim - schließlich spiele ich dort zum ersten Mal. Aber ich weiß auch, dass unsere Fans dort ebenso ihre Premiere erleben werden - und uns entsprechend lautstark anfeuern werden. So wie immer.

Wo siehst du die Stärken von 1899 Hoffenheim?

Die Saison ist zwar anders verlaufen als geplant, aber ich denke, dass Hoffenheim weiterhin große Ambitionen hat. Somit werden wir auf einen Gegner treffen, der große individuelle Klasse hat und der an guten Tagen entsprechenden Fußball spielt.

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