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28.02.2013

Janina Meißner: "Der größte Gegner sind wir selbst"

1899 Hoffenheim ist an die Tabellenspitze der 2. Bundesliga Süd zurückgeklettert. Nach dem Sieg beim 1. FFC Recklinghausen (2:0) überholten die Hoffenheimerinnen den 1. FC Köln, haben zwei Zähler und ein Spiel mehr als die Rheinländerinnen. Janina Meißner sprach über das vergangene Wochenende und warf einen Blick auf die Partie am Sonntag gegen Saarbrücken.

Hi Janina, wie geht es deinem blauen Ei am Fuß?

Das tut noch ein bisschen weh, ist aber schon wieder abgeschwollen und macht mir keine Probleme mehr.

Du bist am vergangenen Freitag 18 geworden und am Sonntag habt Ihr die Tabellenführung zurückerobert. Was war schöner?

Beide Dinge waren für mich natürlich toll. Insgesamt war es ein rundum schönes und erfolgreiches Wochenende.

Sonst läuft es bei dir auch ganz gut. Wie zufrieden bist du mit deiner Entwicklung und deinen Leistungen?

Ich bin glücklich wie es für mich in der letzten Zeit läuft. Im letzten Gespräch waren auch die Trainer mit meinen Leistungen zufrieden. Das motiviert natürlich und gibt Selbstvertrauen. Die Erwartungen an mich sind im letzten Jahr sicherlich gestiegen, diese möchte ich auch erfüllen und mich sportlich als auch menschlich weiterentwickeln.

Gibt es etwas, dass du gerne verbessern möchtest?

Momentan lege ich den Fokus auf das Krafttraining. Da sehe ich das größte Defizit. Zusammen mit unserem Athletiktrainer Manuel Ruep habe ich einen Trainingsplan erstellt, nach dem ich zwei Mal die Woche trainiere.

Warst du froh, dass ihr am Sonntag in Recklinghausen doch spielen konntet?

Ja schon. Die lange Auswärtsfahrt war dann nicht umsonst, auch wenn die Platzverhältnisse nicht optimal und zu Ungunsten unseres Spiels waren. Aber wir haben gewonnen – das war das Wichtigste.

Wie schwer war es, auf dem Schnee zu spielen?

Man hat viel mehr Kraft gebraucht als auf Rasen. Gegen Ende hat die schon nachgelassen. Außerdem ist der Ball öfter mal vom Fuß gerutscht, weil es doch ziemlich glatt war.

Eigentlich läuft es zur Zeit ganz gut – bist du für die kommenden Spiele auch optimistisch?

Ja, auf jeden Fall. Wir haben uns gut entwickelt und auch über die Winterpause unsere Fitness gehalten und uns vielleicht sogar verbessert. Spielerisch und konditionell müssten wir den anderen Teams eigentlich überlegen sein.

Ist es für Euch ein psychologischer Vorteil, vor Köln zu stehen, auch wenn ihr jetzt ein Spiel mehr habt?

Der Druck ist jetzt für Köln wieder etwas größer geworden. Letztendlich glaube ich aber, dass unser größter Gegner wir selbst sind.

Was für ein Spiel erwartest du gegen Saarbrücken?

Vielleicht ist ein Vorteil für uns, dass wir schon im Spielrhythmus sind. Die Spiele gegen Saarbrücken sind aber nie einfach. Wir müssen in der Defensive wach sein, weil Saarbrückens Offensive nicht zu unterschätzen ist.

Was ist dein Tipp für das erste Heimspiel des Jahres?

Ich bin optimistisch, dass wir unsere siegreiche Serie fortsetzen und uns für unseren Aufwand belohnen.

Hier geht es zum Vorbericht der Partie gegen den 1. FC Saarbrücken.

Daten & Fakten zum Spiel »

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