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FRAUEN
14.02.2013

Frauen: Moser: "Ich freue mich auf jedes Endspiel"

In zwei Tagen beginnen für die Frauen von 1899 Hoffenheim wieder die Pflichtspiele. Vor dem Nachholspiel beim FC Bayern München II spricht Martina Moser im Interview über ihre Vorfreude auf die Rückrunde, das Spiel in München und das Verletzungspech ihrer Mannschaftskolleginnen.

Es geht wieder los – seid ihr bereit für den Pflichtspielstart?

Auf jeden Fall. Wir trainieren seit Anfang Januar wieder und haben die Zeit genützt in Form zu kommen. Die Bedingungen waren nicht immer optimal, aber wir haben das Beste herausgeholt.

Fieberst du der Rückrunde entgegen?

Ich bin froh, dass es wieder losgeht. Es wird die Rückrunde der Wahrheit werden und wir alle wissen wie ernst es wird. Jedes Spiel ist ein Endspiel, aber ich freue mich darauf.


Was habt ihr euch für die Rückrunde vorgenommen?

Wir wollen natürlich jedes Spiel gewinnen. Trotzdem ist es wichtig, von Spiel zu Spiel zu denken. Wir müssen in jedem Spiel unsere beste Leistung abrufen und am besten die drei Punkte holen.

Gegen die Bayern könnt ihr im Nachholspiel Punkte auf Köln gut machen – wie wichtig ist das Spiel am Samstag?

Sehr wichtig. Es ist das erste Spiel im neuen Jahr und wir werden sehen, wo wir stehen. Außerdem möchten wir natürlich unbedingt die Punkte auf Köln aufholen. Aber ab sofort sind alle Spiele wichtig.

München steht im Mittelfeld der Tabelle. In den letzten Jahren hat sich Hoffenheim gegen den FCB nie leicht getan. Auf was wird es am Samstag ankommen?

Es wird eine schwierige Partie. Bei den Münchnerinnen weiß man nie, wer auf dem Platz steht. Es könnte gut sein, dass Spielerinnen aus der ersten Mannschaft dabei sind. Die Bayern haben ein junges und talentiertes Team, zudem wir spielen auf Kunstrasen – da ist es oft nicht so einfach. Wenn wir unsere Leistung abrufen, sollten und werden wir gewinnen.

Die Vorbereitung war intensiv, zwei von drei Testspielen waren ordentlich, nur im letzten Vorbereitungsspiel lief es nicht so rund – woran hat es gehadert?

Unser Offensivspiel war nicht gut genug. Die Torabschlüsse und oft schon der finale Pass waren mangelhaft. Wir hatten den Gegner zwar im Griff, aber wir dürfen nie zwei Tore kassieren, defensiv haben wir uns zu viele Fehler geleistet. Das darf in der Runde nicht passieren.

Zuletzt waren viele Spielerinnen angeschlagen und konnten nicht trainieren – Welche Auswirkung hat das auf das Mannschaftsgefüge kurz vor dem Start?

Das ist ärgerlich. Aber wir haben einen breiten und guten Kader. Ich habe deshalb keine Angst und denke, wir werden trotzdem besser sein als der Gegner. Natürlich stimmt die Situation einige Spielerinnen nachdenklich, das sollte aber keine Rolle spielen. Diejenigen, die fit sind, müssen alles geben, um die Ausfälle zu kompensieren.

Mit Christine Schneider könnte und Mana Iwabuchi wird eine wichtige Offensivspielerinnen ausfallen – wie sehr schmerzen die Ausfälle?

Das ist sicherlich schlecht für uns. Tine hat einige Trainingseinheiten verpasst, es könnte aber sein, dass sie bis zum Wochenende doch fit ist. Hier konnten sich die Trainer aber schon für Alternativen sorgen. Bei Mana ist es sehr schade und ärgerlich. Sie hat gute Testspiele gemacht und gezeigt, was sie kann. Natürlich sind beide Ausfälle schmerzhaft, aber wir haben genug Spielerinnen, die es auch richten können.

Dieses Mal werdet ihr in München auf jeden Fall spielen. Was ist dein Tipp für die Partie an der Säbener Straße?

Ich bin überzeugt davon, dass wir die drei Punkte mit nach Hause nehmen.

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