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FRAUEN
04.02.2013

Frauen: Kober: "Bin froh, wieder schnell dabei gewesen zu sein"

Als eine von drei Torhüterinnen kämpft sie um einen Platz zwischen den Pfosten bei 1899 Hoffenheim. Kristina Kober spielt im Kraichgau bereits ihre vierte Saison. Zuletzt zeigte sie beim SAP-Cup in Rauenberg und im Testspiel gegen den SC Freiburg gute Leistungen und ist wieder fit, erzählt sie im Interview.

Wie schätzt Du Dein sportliches letztes halbes Jahr ein?

Nach meiner Operation im Mai bin ich langsam wieder ins Training eingestiegen und erst einmal sehr froh darüber, so schnell wieder dabei gewesen zu sein. Es ging mit kleinen Schritten immer weiter bergauf, sodass ich wieder voll im Training mit dabei bin. Wichtig war für mich auch, dass ich Spielpraxis hatte und bisher ohne Verletzungen durchtrainieren konnte.

Beim SAP-Cup in Rauenberg hat Dein gehaltener Neunmeter über den Turniersieg entschieden. Wie glücklich warst Du?

Wenn man ein Turnier nach so einem spannenden Finale gewinnt, ist man natürlich sehr glücklich und freut sich darüber, etwas erreicht zu haben. Einen Elf- bzw. Neunmeter zu halten, ist für Torhüterinnen immer ein gutes Gefühl. Wenn das dann zum Turniersieg reicht, ist das natürlich toll.

Während des Turniers hast Du einige starke Reaktionen gehabt. Ist es für Torhüter einfacher, in der Halle zu spielen?

Einfacher würde ich nicht sagen, aber man ist intensiver im Spielgeschehen dabei und mehr am Spiel beteiligt als auf dem großen Feld. Durch das kleinere Feld, Vollbande und höherem Tempo, hat man deutlich mehr Aktionen als im Freien. Man muss jede Sekunde mit einem Torschuss rechnen oder als Zuspielerin für die eigene Mannschaft zur Stelle sein. Ich mag das aber und spiele gerne in der Halle.

Momentan herrscht ein Dreikampf auf der Torhüterposition – wo siehst Du dich?

Wir haben hier in Hoffenheim drei sehr gute Torhüterinnen. Das kann nicht jeder Verein von sich sagen. Jede Torhüterin gibt im Training und Spiel Vollgas und will sich zeigen und empfehlen. Wer beim ersten Pflichtspiel in München im Tor steht, entscheiden die Trainer…

In der Hinrunde hast Du hauptsächlich in der Regionalliga gespielt – wie gehst Du damit um?

Die Regionalliga ist keine schlechte Liga. Es ist eine Chance, sich auszuzeichnen und teilweise bekommt man auch mehr aufs Tor als in der 2. Bundesliga. Für mich war in der Hinrunde vor allen Dingen die Spielpraxis wichtig. Die braucht jede Torhüterin, um ihre Leistung abzurufen.

Wie werdet Ihr in den Vorbereitungsspielen eingesetzt?

In der Vorbereitung haben wir drei Testspiele und jede von uns drei Torhüterinnen wird ein Spiel über die volle Zeit bestreiten. Man weiß vor dem Spiel nie, wie viele Chancen der Gegner haben wird und ob man die Möglichkeit hat, sich auszuzeichnen. Deshalb spielt der Gegner erst einmal eine untergeordnete Rolle. Wenn etwas auf das Tor kommt, müssen wir da sein und somit haben alle die Chance, sich in seinem Spiel zu zeigen.

Wie sieht die Vorbereitung für Euch Torhüterinnen aus?

Bisher haben wir auch aufgrund der Witterungsbedingungen den größten Teil der Vorbereitung mit der Mannschaft bestritten. Sonst trainieren wir zusammen mit unseren Torwarttrainern Brian Heilig und Wilfried Klotz, wie auch während der Saison, 35 Minuten früher als die Mannschaft und bekommen dann spezifisches Torwarttraining.

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