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04.03.2013

Der beste Stürmer der Fußballgeschichte

Die Bundesliga hat in ihrer 50-jährigen Geschichte viele großartige Stürmer hervorgebracht – Uwe Seeler, Horst Hrubesch, Klaus Fischer, Klaus Allofs, Giovane Elber, Ulf Kirsten und viele mehr. Einer ragt aus dieser Riege aber heraus: Gerd Müller, der "Bomber der Nation".

In 15 Jahren und 427 Spielen für den FC Bayern München netzte der Mittelstürmer aus Nördlingen 365 Mal ein – wahrscheinlich ein Rekord für die Ewigkeit. achtzehn99.de hat sich mit den Stürmern der TSG zusammengesetzt, um das müllersche Erfolgsgeheimnis zu entschlüsseln und zu klären, wer der beste Stürmer aller Zeiten ist.

Für Kevin Volland war der "Schuss aus der Drehung" das Einzigartige am Bayern-Stürmer, Michael Gregoritsch denkt bei Gerd Müller vor allem "an seine Oberschenkel und seinen Torjubel".

Im Hinblick auf den besten Stürmer der Geschichte sind sich beide einig. Wohl auch, weil sie derselben Generation entstammen – Volland ist 20 Jahre alt, Gregoritsch 18. Ronaldo Luis Nazario de Lima, "il Fenomeno", der brasilianische Überflieger der 90er und 00er Jahre ist für beide das Nonplusultra. "Egal, wo er gespielt hat, seine Quote war überragend. Ich erinnere mich vor allem an die Weltmeisterschaft 2002 – da hat er uns ja den Titel gekostet", sagt Volland und ergänzt: "Wenn man sich heute im Internet einen Zusammenschnitt seiner besten Szenen anschaut, ist das schon beeindruckend".

"Er war immer brandgefährlich"

Filip Malbasic hat nur wenig über Gerd Müller gehört, bei der Frage nach dem besten Goalgetter aller Zeiten stimmt der 20-Jährige Serbe aber seinen Teamkameraden zu: Ronaldo. Sven Schipplock legt noch nach. Der beste aller Zeiten? Ronaldo. Der Brasilianer scheint also die Wahl einer Generation zu sein. "Er war der komplette Stürmer – technisch brillant, stark im Abschluss, mit einem Näschen für die Sitaution", erklärt Schipplock. Zu Gerd Müller sagt er: "Müller war sehr kompakt und außerordentlich stabil. Er hat im Strafraum seinen Körper perfekt eingesetzt und sehr präzise abgeschlossen. So war er immer brandgefährlich"."

Grundsätzlich hält Schipplock einen Vergleich über Generationen hinweg für schwierig, weil sich der Fußball verändert habe. "Aber eine Torquote wie bei Gerd Müller wird es nie mehr geben", ist er sich sicher. "Naja, bei Messi vielleicht", schiebt er nach. "Aber in Barcelona läuft einfach fast alles perfekt und die Abläufe sind voll und ganz auf ihn abgestimmt". Warum hat eigentlich keiner den kleinen Argentinier genannt? Warten wir ab, was junge Spieler in 20 Jahren sagen werden…

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