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AKADEMIE
08.01.2013

U13: Platz drei in Neubrandenburg und Landeskunde in Berlin

Der Ausflug der U13 zum 47. Knabenturnier des Nordkurier in Neubrandenburg war in vielerlei Hinsicht ein voller Erfolg: Erst landeten die Hoffenheimer in einem hervorragenden Starterfeld auf dem Treppchen, am Folgetag erlebten sie spannende Stunden in Berlin. „Ein rundum gelungenes Wochenende“, freute sich Trainer Michael Kunzmann.

Der Spielplan wollte es, dass die Hoffenheimer bereits zum Auftakt auf den späteren Turniersieger VfB Stuttgart trafen. Beim 1:1 (Tor: Luca Egolf) gelang es der Kunzmann-Truppe als einzigem Team, den Schwaben einen Punkt abzunehmen. Im folgenden Match gegen Borussia Dortmund traf Marc Ehmann kurz vor Schluss mit einem Direktschuss zum 1:1, der Treffer sollte später zum „Supertor des Tages“ gewählt werden. Ärgerlich allerdings: In der Schlussphase kassierten die Hoffenheimer noch zwei Buden und unterlagen 1:3.

„Die Stimmung in der Halle war unglaublich“, sagt Kunzmann über die 3.000 Zuschauer, die für eine tolle Atmosphäre sorgten. „Für ein U13-Turnier ist das schon sehr außergewöhnlich.“ Nun waren die Kraichgauer richtig drin. Einem 3:1-Erfolg über Werder Bremen (Marko Andrijanić, Samuel Lengle, Andreas Müller) folgte ein ungefährdetes 4:0 gegen den 1.FC Neubrandenburg (Ehmann 2, Stephani, Muders). Als Turnierneulinge hatten sich die Kunzmann-Jungs nun Respekt verschafft und waren in der komfortablen Situation, gegen Bayern München schon bei einem Unentschieden das Halbfinale zu erreichen. Es kam aber noch besser: Müller (2) und Andrijanić schossen vor den Augen Tim Borowskis – der frühere Werder- und Bayern-Profi wurde einst beim Knabenturnier in Neubrandenburg entdeckt – einen 3:0-Sieg heraus.

Abstecher in die Hauptstadt

Im Halbfinale trafen die Hoffenheimer auf den Titelverteidiger Bayer Leverkusen, am Ende hieß es trotz 1:0-Führung durch Rodan Kolcak 1:3. Immerhin behielten die 1899er im kleinen Finale gegen Hertha BSC nach einem 1:1 (Müller) mit 6:5 nach Neunmeterschießen die Oberhand. „Das Turnier war auf höchstem Niveau, die Jungs haben guten Fußball gezeigt und diesen mit einer ansprechenden Mannschaftsleistung gepaart“, zog Kunzmann ein zufriedenes Fazit. Und auch das Publikum zollte dem leidenschaftlichen Spielstil der Hoffenheimer Anerkennung. „Ein Lob an die Veranstalter für eine reibungslose Organisation und ein attraktives Starterfeld“, so Kunzmann abschließend.

Anstatt am frühen Morgen des nächsten Tages die Heimreise in den Kraichgau anzutreten, hatte das Trainergespann noch einen kulturellen Programmpunkt in petto. Geschlossen ging es nach Berlin, wo sich der Onkel von Spieler Rodan Kolcak der Hoffenheimer Delegation annahm und einen kleinen Stadtrundgang organisierte. Brandenburger Tor, Alexanderplatz, Rotes Rathaus, Checkpoint Charlie – „leicht verpackt“ gab es für den 2000er Jahrgang einen Exkurs in deutscher Geschichte, bevor es zur Stärkung in ein türkisches Restaurant ging. Mit Platz drei und verbesserten Geschichtskenntnissen traten die Hoffenheimer schließlich zufrieden die Heimfahrt an.

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