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01.03.2012

Wie geht's eigentlich Andreas Ibertsberger?

Es geht aufwärts beim Österreicher. Die Tage, in denen er nur im Kraft- und Gymnastikraum trainieren konnte, sind vorüber. Seit dieser Woche findet man den 29-Jährigen wieder auf dem Rasen – den Ball hat er auch schon wieder am Fuß.

„Andi hat einen großen Schritt nach vorne gemacht“, bestätigt Mannschaftsarzt Henning Ott. Jetzt gilt es dran zu bleiben und neben dem eigentlichen Aufbautraining der Muskulatur an den konditionellen Voraussetzungen für eine Rückkehr ins Teamtraining zu arbeiten. Doch Ibertsberger möchte nicht vorgreifen, übt sich in Geduld „Es ist schön, mal wieder einen Ball am Fuß zu haben“, sagt er, „auch wenn es zunächst nur mit unseren Athletik-Trainern ist.“

Noch nie in seiner Karriere musste der Außenverteidiger eine derart lange Verletzungspause einlegen. „Ich hatte eigentlich immer Glück. Da hat es andere weitaus schlimmer getroffen“, sagt Ibertsberger. Ein Innenbandriss im Knie setzte ihn im März 2009 für rund acht Wochen außer Gefecht. Seine bis dahin längste Verletzungspause. Im November des vergangenen Jahres schmerzte der Rücken, mehrere Wochen Pause waren die Folge. Im Januar wagte er einen neuerlichen Versuch, der aber abrupt ein Ende fand.

Nun scheint sich ein Ende der Leidenszeit anzubahnen. Ein Aufenthalt bei Dr. Hanns Christian Harzmann in München, dem Mannschaftsarzt der U21-Nationalmannschaft, brachte ihn einen weiteren Schritt nach vorne. „Die Woche in München hat ihm gut getan. Jetzt können wir hier in Zuzenhausen die Arbeit fortführen und die Belastung sukzessive steigern“, sagt Ott. Und auch wenn er seine Teamkollegen derzeit noch aus der Ferne beim Training beobachten muss, die Rückkehr des Österreichers dürfte nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen.

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