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31.08.2012

Veh: "Wollen agieren, nicht reagieren"

Armin Veh übernahm die Frankfurter Eintracht in der 2. Bundesliga und führte sie binnen eines Jahres zurück ins Fußball-Oberhaus. Schon beim Amtsantritt formulierte Veh ambitionierte Ziele. Nach dem Aufstieg stellte er gemeinsam mit Bruno Hübner in der Sommerpause den Kader auf den Kopf. Trotz fehlender Erfahrung im Team lief der Start in die Bundesliga verheißungsvoll. Über die Ziele der Eintracht sowie die nächste Partie bei der TSG befragte achtzehn99.de Eintrachts Chef an der Linie Armn Veh.

Herr Veh, die Eintracht überraschte zum Bundesliga-Start mit einem offensiven und spielerisch überzeugenden Auftritt gegen Bayer Leverkusen. Wie zufrieden waren Sie mit der Reaktion ihrer Mannschaft auf das Pokal-Aus in Aue?

Wir haben gegen Leverkusen ein richtig gutes Bundesligaspiel beider Mannschaften gesehen. Es war nicht einfach, gegen diese unheimlich offensivstarke Mannschaft zu verteidigen, teilweise sind sie mit sechs, sieben Mann vor unserem 16er aufgetaucht. Doch getragen vom Publikum haben wir sowohl in der ersten, als auch in der zweiten Halbzeit unsere Torchancen gehabt. Die Treffer fielen dann zum richtigen Zeitpunkt. Letztendlich freue ich mich, dass wir für unser couragiertes Spiel belohnt worden sind und uns weder von der Niederlage in Aue, noch von den Fehlentscheidungen des Schiedsrichtergespanns gegen Leverkusen, haben unterkriegen lassen.

Sie haben den Kader in der Sommerpause umgebaut. Ihre Mannschaft verfügt nun über viel Potenzial, aber wenig Erfahrung. Bleibt Ihnen trotz der fehlenden Erfahrung der Abstiegskampf in diesem Jahr erspart? Was sind Ihre Ziele mit der Frankfurter Eintracht in der Saison 2012/13?

Als Aufsteiger lautet das oberste Ziel immer, die Klasse zu halten. Wir wollen das erreichen, indem wir attraktiven Fußball spielen. Wir wollen agieren, nicht reagieren – so ist unsere Mannschaft auch zusammengestellt.

Der Kader trägt nun deutlich ihre Handschrift. Sie setzen auf junge und entwicklungsfähige Spieler. Dies war in der jüngeren Eintracht-Vergangenheit nicht immer so. Kann in Frankfurt wieder langfristig etwas heranwachsen?

Ich denke schon, dass mit dieser Mannschaft in Frankfurt etwas entstehen kann. Wir haben hier eine richtig gute Truppe zusammen, mit einer guten Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern, die hier die Möglichkeit haben, sich mit der Mannschaft weiterzuentwickeln.

Am Samstag reisen Sie mit Ihrer Mannschaft nach Sinsheim. Die TSG ist mit zwei Niederlagen in die Pflichtspielsaison gestartet. Was erwarten Sie für eine Hoffenheimer Mannschaft vor eigenem Publikum?

Ich denke, dass Hoffenheim mit hohen Ambitionen in dieses Spiel geht. Was die Niederlage im Pokal gegen Berlin betrifft, lief der Saisonstart für die TSG sicherlich nicht optimal, dennoch hat Hoffenheim am ersten Spieltag gegen Gladbach ein gutes Spiel gezeigt und war näher am 2:1 als die Borussen. Deshalb gehe ich nicht davon aus, dass Markus Babbel große Änderungen vornehmen wird.

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