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U23
09.02.2012

U23: Namibia, Tag 2 / Training mit den Ramblers-Kids

Der zweite Tag des U23-Trainingslagers in Windhoek begann mit einer kleinen Verwirrung am Frühstückstisch. Weitere Höhepunkte waren ein Sondertraining mit Nachwuchsfußballern des Ramblers Club sowie ein Regenerationslauf mit Stadtbesichtigung.

Die deutschsprachige „Allgemeine Zeitung“ aus Windhoek hatte auf ihrer Titelseite die Ankunft der Hoffenheimer verkündet – dabei allerdings auf einem halbspaltigen Bild Betreuer Arno Schneider als Cheftrainer Frank Kramer bezeichnet. Ein Fauxpas des Layouters, der aber niemanden aus dem Konzept brachte. Ganz im Gegenteil: Der zweite Tag des Trainingslagers, das mit Unterstützung von „Air Namibia“ und dem „Namibia Tourism Board“ neben dem sportlichen Aspekt auch zur Völkerverständigung beitragen soll, war perfekt durchgeplant und hatte für die Spieler nur wenig Freizeit vorgesehen.

„Die Plätze hier sind in einem außerordentlich guten Zustand“, freute sich Kramer, der seine Jungs am Morgen auf das Gelände des SK Windhoek, der auch „German Namibians“ genannt wird, bat. Bei brütender Hitze und entsprechender Sonnencremepflicht waren mehrere Trinkpausen erforderlich, um die knapp zwei Stunden zu überstehen. Bis auf die noch leicht angeschlagenen Marcel Heister, Philipp Klingmann und Tabe Nyenty, die mit den beiden Physiotherapeuten Karolin Kieffer und Mario Schulz Reha-Einheiten absolvierten, waren alle Mann an Bord. Am Nachmittag ging es schließlich ins Ramblers Stadium, in das sich nach und nach auch Nachwuchskicker des Ramblers Club einfanden, jenem Verein, in dem der heutige 1899-Scout Lutz Pfannenstiel als Spielertrainer seine Karriere ausklingen ließ.

Nach der Nachmittagseinheit schlüpften die U23-Spieler selbst in die Trainerrolle und leiteten an mehreren Stationen Übungen mit Talenten der U15 und der U13 der Ramblers. „Teilweise waren auch U11-Spieler dabei“, sagte U15-Coach Uwe Wolff. „Das ist für die Jungs natürlich ein Riesenereignis, wenn deutsche Fußballer aus einem Bundesliga-Klub hier Tricks zeigen.“ Zwar verfolge die namibische Jugend eher die englische Premier League, „aber wir haben die Jungs natürlich auf Hoffenheim vorbereitet und sie haben sich riesig gefreut“, so Wolff. Auch den Hoffenheimern machte es sichtlich Spaß. „Es war schön mit anzusehen, mit welcher Begeisterung die Kids dabei waren“, sagte Kapitän Kai Herdling. „Sie werden mit Sicherheit einiges mitnehmen." Als krönenden Abschluss gab es noch Präsente in Form von Trikots und Sporthosen für die Jungs.

Zurück im Hotel war der Arbeitstag aber noch nicht zu Ende. Bei einsetzendem Nieselregen bat Co-Trainer Otmar Rösch zum halbstündigen Regenerationslauf, der durch den „Parliament Garden“ und an der Christuskirche vorbei zur „Alten Feste“ mit dem Reiterdenkmal („Südwester Reiter“) sowie zum gerade erst fertiggestellten, imposanten Bauwerk des Unabhängigkeitsmuseums führte. Von dort aus ging es munter bergab ins Hotel zurück.

Am Abend stand die Videoanalyse der beiden Einheiten auf dem Programm sowie ein Ausblick auf den Freitag, der neben dem ersten Test gegen eine Kombination der Erstligisten SK Windhoek und der Ramblers auch einen Besuch in einem Kindergarten vorsieht.

Die anstehenden Testspiele:

Freitag, 10. Februar: Auswahl SK Windhoek / Ramblers – 1899 Hoffenheim U23 (18 Uhr Ortszeit)

Sonntag, 12. Februar: Black Africa – 1899 Hoffenheim U23 (17 Uhr Ortszeit)

Donnerstag, 16. Februar: Namibia U23 – 1899 Hoffenheim U23 (18 Uhr, Ortszeit)

Wussten Sie, dass…

… das Wort „Namib“ leerer Platz bedeutet?

… die ersten Europäer, die an der namibischen Küste landeten, Portugiesen waren?

… die Namib-Wüste als älteste Wüste der Welt gilt?

... „Air Namibia“ ausgewähltes Sportgepäck bis zu 20 kg kostenfrei befördert?

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