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AKADEMIE
03.03.2012

U19 trennt sich vom SC Freiburg mit 3:3

Die U19 blieb im Heimspiel gegen den SC Freiburg zum sechsten Mal hintereinander ungeschlagen, doch das 3:3 (2:2) gegen den Tabellendritten hatte einen bitteren Beigeschmack. Denn das Team von Trainer Alfons Higl verzeichnete über 90 Minuten ein klares Chancenplus und hätte durchaus drei Punkte verdient gehabt.

Vom Anpfiff weg übernahmen die Hoffenheimer im Dietmar-Hopp-Stadion das Kommando. Die Breisgauer hatten ihre Ordnung noch nicht gefunden, da markierte Seifedin Chabbi bereits das 1:0 für die Platzherren (9.). Der Higl-Elf war das Selbstvertrauen aus der jüngsten Positivserie anzumerken, baute aber den Sportclub mit zwei Fehlern innerhalb von zehn Minuten wieder komplett auf. Während einer schönen Ballstafette stand die 1899-Defensive Spalier und ermöglichte es so Oğuzhan Taşlı, alleine vor Max Penz aufzutauchen und zum 1:1 einzunetzen (16.). Zehn Minuten später klärte Ömer Yıldırım den Ball nicht richtig, so dass ihn Maxime Cailly auf der Grundlinie erlaufen und per Bogenlampe an den langen Pfosten bringen konnte, wo Daniele Gabriele ungestört einköpfen durfte (26.). Der Spielverlauf war auf den Kopf gestellt, doch die Hoffenheimer schüttelten sich schnell durch und nahmen wieder das Heft in die Hand. Chabbi und Kenan Karaman hatten in der Offensive einige gute Szenen, doch der letzte Pass kam nicht an. Yannick Thermann (36.) und Paul Ehmann aus spitzem Winkel (38.) prüften Freiburgs Keeper Dominic Bergdorf, der auch in der 40. Minute Thermanns Schuss im Weg stand. Die Drangperiode der Hoffenheimer hielt an – und wurde kurz vor dem Pausenpfiff belohnt. Thermann bediente im Strafraum Ehmann, der aus zehn Metern in halblinker Position überlegt mit rechts flach in die rechte Ecke schob – 2:2 (44.). Kapitän Maurice Hirsch wäre in der Nachspielzeit noch fast die Führung gelungen, doch sein Schuss war zu unplatziert.

Im zweiten Abschnitt machten die Hoffenheimer dort weiter, wo sie im ersten aufgehört hatten, auch wenn die Frequenz der Großchancen etwas abnahm. In der 63. Minute musste Niklas Süle für die Higl-Truppe auf der Linie klären, im Gegenzug hatte Karaman das 3:2 auf dem Fuß, traf aber die Kugel nicht voll. Kurz darauf stand Karaman erneut im Mittelpunkt des Geschehens, als er im Freiburger Strafraum zu Boden ging – doch der erwartete Elfmeterpfiff blieb aus (68.). Als der eingewechselte Marius Diebold nach einer Grätsche im Mittelfeld Rot sah (72.), mussten sich die Platzherren kurz sammeln, doch Higl ließ weiterhin voll auf Sieg spielen. Als Freiburgs auffälligstem Akteur Sebastian Kerk in der Spieleröffnung ein Fehlpass unterlief, nutzte Karaman die daraus entstehende 1:1-Situation, indem er den Ball an seinem Gegenspieler vorbeilegte und mit einem trockenen Schuss seine gute Leistung krönte (82.). Higl verstärkte nun die Defensive und nahm Chabbi für Nico Walter vom Feld, doch eine Minute später kassierten die Hoffenheimer nach einem Freistoß per Kopfball den neuerlichen Ausgleich. Mike Schulz war der Torschütze zum 3:3-Endstand.

Obwohl das Unentschieden aufgrund der ansprechenden Vorstellung etwas schmerzte, hat sich das Team von Coach Alfons Higl nun endgültig im Tabellenmittelfeld festgesetzt und seine aufsteigende Tendenz bestätigt.

1899 Hoffenheim – SC Freiburg 3:3 (2:2)

Hoffenheim: Penz – Toljan, Süle, Ehmann, Schorr, Yıldırım, Hirsch, Thermann (61. Diebold), Karaman (88. Etzold), Chabbi (83. Walter), Charrier (61. Straub).

Freiburg: Bergdorf – Schulz, Ehret, Cailly (72. Knab), Kerk, Stanko, Schwenk (76. Menig), Taşlı, Gouaida, Gabriele (82. Ludy), Falahen.

Tore: 1:0 Chabbi (9.), 1:1 Taşlı (17.), 1:2 Gabriele (26.), 2:2 Ehmann (44.), 3:2 Karaman (82.), 3:3 Schulz (84.). Zuschauer: 250. Schiedsrichter: Wollenweber (Mönchengladbach). Karten: Gelb für Ehmann, Hirsch; Rot für Diebold (72., grobes Foulspiel).

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