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19.01.2012

Slomka: "Fahren mit Zuversicht und Selbstvertrauen nach Sinsheim"

Unter Cheftrainer Mirko Slomka hat Hannover 96 in die Erfolgsspur zurückgefunden und kehrte nach 19-jähriger Abstinenz wieder auf Europas Fußballbühne zurück. Im Interview mit achtzehn99.de spricht der ehemalige Schalker Erfolgstrainer über die Vorbereitung in Portugal, seinen Angreifer Didier Ya Konan und den Rückrundenauftakt in der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena.

Herr Slomka, das vergangene Jahr war ein sehr erfolgreiches für Sie und Hannover 96. Mit welchen Wünschen und Hoffnungen gehen Sie denn ins Jahr 2012?

Wir wollen in der Bundesliga den sechsten Platz nicht aus den Augen verlieren. Der Abstand beträgt gerade einmal drei Punkte. In der Hinrunde waren sicherlich für uns ein paar Punkte mehr möglich. Insbesondere die Ausbeute in den Auswärtsspielen war zu wenig, das sollten wir verbessern. Dazu sind wir noch in der Europa League vertreten und stehen im Sechzehntelfinale gegen den FC Brügge vor einem Duell auf Augenhöhe. Es wäre phantastisch, wenn wir auch diese Runde überstehen könnten. Möglich ist es.

Den Großteil der Vorbereitung verbrachten Sie im portugiesischen Vila Nova de Cacela. Wie fällt Ihr Fazit des Trainingslagers und der Vorbereitung insgesamt aus?

Ich finde, dass wir in Portugal intensiv und gut gearbeitet haben. Unsere Bedingungen vor Ort waren hervorragend. Leider haben die Verletzungen einiger Spieler, wie zum Beispiel Christian Schulz, Moa Abdellaoue und Sergio Pinto, unsere Trainingsarbeit beeinträchtigt, weil sie uns nicht zur Verfügung standen. Außerdem müssen wir ja wegen ihrer Einsätze beim Afrika-Cup auf Karim Haggui und Didier Ya Konan verzichten.

Didier Ya Konan reiste nicht mit ins Trainingslager. Er wurde wie einige andere Bundesliga-Spieler zum Afrika-Cup abgestellt. Ohnehin kam er in der Hinrunde nicht so recht in Tritt. Was glauben Sie sind die Gründe für den Leistungsabfall Ihres Torjägers und könnte ihm der Afrika-Cup vielleicht sogar helfen, um aus diesem Loch wieder heraus zu finden?

Didier hatte das große Pech, dass er sich direkt zu Beginn der Sommer-Vorbereitung verletzt hat und länger nicht trainieren konnte. Diese wichtigen Einheiten vor der Saison haben ihm ganz einfach gefehlt, um seinen Rhythmus zu finden. Ich hoffe für ihn, dass er beim Afrika-Cup für sein Team eine gute Rolle spielen kann. Er ist ein außergewöhnlicher Stürmer mit großen Qualitäten.

In der Bundesliga überwinterten Sie auf dem 7.

Tabellenplatz, in der Europa League stehen Sie im 16tel-Finale und treffen dort auf Club Brügge. Was sind ihre Ziele für die zweite Saisonhälfte?

Unsere Ausgangslage ist gut. Wir wollen an den internationalen Plätzen dran bleiben. Und in der Europa League, das haben die Playoffs und die Gruppenphase gezeigt, ist unsere Mannschaft zu außergewöhnlichen Leistungen fähig. Wir wollen so lange wie möglich im Wettbewerb bleiben. Der FC Brügge mit Christoph Daum ist eine anspruchsvolle Aufgabe.

Zum Rückrundenstart reisen Sie nach Sinsheim. In der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena konnten Sie bislang nur einen Punkt entführen. Was stimmt Sie positiv, dass Ihrer Mannschaft erstmalig ein Dreier gelingt?

Wir gehen unsere Aufgaben immer voller Zuversicht und Selbstvertrauen an. Ich erwarte ein enges Spiel. Hoffenheim hat bestimmt auch das Ziel, in der Rückrunde mehr Heimspiele zu gewinnen als vor der Winterpause. Da waren es drei in acht Begegnungen. Ich bin sicher, dass „Stani“ damit nicht zufrieden ist.

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