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20.09.2012

Ohne Huszti gegen Hoffe

Es war der letzte Höhepunkt einer grandiosen Partie zwischen Hannover 96 und Werder Bremen. Szabolcs Husztis artistischer Siegtreffer gegen die Schaaf-Elf brachte den Niedersachsen einen wichtigen Heimdreier, Huszti ein freies Wochenende. Denn beim Torjubel sah sich Schiedsrichter Aytekin gezwungen, den Ungarn erst mit Gelb (Trikot ausziehen) zu verwarnen, dann mit Gelb-Rot (Überschwänglicher Jubel) vom Platz zu stellen.

Und so muss Trainer Mirko Slomka am Sonntag auf seinen Senkrechtstarter verzichten. Mit zwei Treffern und fünf Vorlagen ist Huszti derzeit Top-Scorer der Bundesliga. Auch ihm haben es die Niedersachsen zu verdanken, dass der Saisonstart mit zwei Siegen und einem Unentschieden gelungen ist. "Er ist ein außergewöhnlicher Spieler, war an allen unserer sieben letzten Treffer beteiligt. Einfach nur toll", lobte 96-Trainer Slomka.

Hat Mirko Slomka 2010 noch unter schwierigen Umständen sein Amt angetreten und am Ende den Klassenerhalt geschafft, so hat Hannover seitdem eine sichtbare Entwicklung genommen. Stetig ging es bergauf und auch auf europäischer Bühne sind sie seitdem vertreten. Dadurch hat sich auch im Kader im Vergleich zu den anderen Bundesliga-Klubs nur punktuell etwas verändert. Lediglich einzelne Spieler kamen hinzu um die Qualität des gesamten Kaders zu stärken. Der Vorteil: die Mannschaft ist eingespielt.

Wie auch in der letzten Saison tanzt 96 auf drei Hochzeiten. Dem sieht Slomka jedoch positiv entgegen. „Die vielen Spiele hatten den Vorteil, dass jeder sich einbringen konnte.“ Auch was die Saisonziele angeht, ist der Coach zuversichtlich: „Wir haben uns auf hohem Niveau stabilisiert. Wir wollen wieder in die erste Hälfte und die internationalen Plätze nicht aus den Augen verlieren.“ Der erste Dreier bei der TSG wäre dabei hilfreich.

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