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02.11.2012

Holtby: „Hoffenheim kann froh sein, solche Jungs zu haben“

Kurz vor dem Aufeinandertreffen der TSG 1899 Hoffenheim mit dem FC Schalke 04 am Samstag (15.30 Uhr) in der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena, sprach achtzehn99.de mit Lewis Holtby. Der Schalker Spielmacher kennt einige Hoffe-Spieler aus der gemeinsamen Zeit in der U21-Nationalmannschaft, schätzt vor allem die Offensive der TSG und gibt sich dennoch optimistisch.

Vielen Dank für Deine großartige Anteilnahme zum schweren Unfall von Boris Vukcevic. Als Kapitän der U21 warst Du natürlich besonders gefragt, aber wie eng war Dein Kontakt zu Boris, wie sehr war das ein Thema vor den wichtigen EM-Playoffspielen und wie verfolgst Du die weitere Genesung?

Der Kontakt war natürlich vorhanden. Wir beide haben uns schon bei der U19-Nationalmannschaft kennengelernt und uns immer gut verstanden. Es war bei uns ein sehr großes Thema während der Playoff-Spiele. Wir haben ja auch noch eine T-Shirt-Aktion für Boris gestartet. Es war für uns persönlich wichtig zu zeigen, dass Boris ein Mitglied des Teams ist. Ich bin häufig mit Sebastian Rudy in Kontakt und erkundige mich nach Boris‘ Zustand. Auch über unseren Co-Trainer Markus Gisdol, der ihn trainiert hat, versuche ich immer wieder was zu erfahren.

Mit Sebastian und Kevin triffst Du am Samstag auf zwei weitere gute Bekannte aus der U21 – möglicherweise sogar im direkten Duell. Was schätzt Du an den beiden?

Beides sind auf jeden Fall super Typen. Es sind offene und ehrliche Personen und sehr gute Fußballer. Mit Sebastian spiele ich ja schon länger zusammen in der U21. Kevin kenne ich erst seit kurzem. Er hat sich super in die Mannschaft integriert. Hoffenheim kann froh sein, solche Jungs zu haben.

Schalke hat noch kein Spiel in Hoffenheim gewinnen können. Was macht Dich optimistisch, dass ihr dieses Mal erfolgreicher seid?

Optimistisch macht mich vor allem unsere aktuelle Verfassung. Wir haben mit Schalke den besten Auftakt seit 41 Jahren hingelegt. Wir waren auch die erste ausländische Mannschaft, die seit Langem mal wieder beim FC Arsenal gewinnen konnte. Im Moment sind wir sehr selbstbewusst und einfach guter Dinge, dass wir auch in Hoffenheim gewinnen werden. Aber es geht nur mit einer ähnlichen Leistung wie in den letzten Wochen.

Wie schätzt Du das Hoffe-Team ein? Wo liegen Stärken und Schwächen und warum steht die TSG zurzeit so schlecht da?

Ich glaube, dass Hoffenheim eine gute Offensive hat. Sie haben eine sehr junge Mannschaft, die natürlich noch Entwicklungspotenzial hat, nur in dieser Saison noch nicht den Faden gefunden hat. Im Moment ist in ihrem Spiel ein wenig der Wurm drin. Ich hoffe, das bleibt auch noch so gegen uns (lacht). Danach kann Hoffenheim seine Spiele gerne wieder gewinnen.

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