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HOFFI-CLUB
19.04.2012

Hoffi-Einsatz gegen Leverkusen fraglich

Der Einsatz von Hoffenheims Maskottchen Hoffi im richtungsweisenden Spiel gegen Bayer 04 Leverkusen ist fraglich. Hoffi zog sich beim 4:0-Erfolg gegen den Hamburger SV eine schmerzhafte Stauchung des linken Mittelhorns zu und musste von Mannschaftsarzt Dr. Henning Ott medizinisch behandelt werden. „Es wird eng“, sagte Ott, „aber wenn er sein Horn kühlt und Salbenverbände anlegt, könnte es bis zum Samstag noch reichen.“

Doch was war passiert? Hoffi rennt im Freudentaumel zur Eckfahne und hechtet sich inmitten der Spielertraube, die sich über dem Torschützen Fabian Johnson gebildet hat. Beim Aufstehen erwischt Boris Vukcevic unseren Hoffi unglücklich mit dem Ellenbogen am Horn. Vukcevic kann weiter spielen, für Hoffi ist die Partie zu Ende. Während die TSG noch einen weiteren Treffer nachlegt und nach dem Schlusspfiff gemeinsam mit den Fans in der Südkurve feiert, erlebt das Maskottchen das restliche Spiel zerknirscht auf der Behandlungsbank. Am Tag danach dann die Entwarnung. Beim Röntgen konnte kein Bruch festgestellt werden. Aufatmen bei Hoffi und seinen zahlreichen Fans.

Boris Vukcevic zeigte sich indes betroffen ob der Verletzung seines Lieblingsmaskottchens. „Ich habe die Situation zunächst gar nicht wahrgenommen, habe erst Tage später davon erfahren. Ich wünsche ihm gute Besserung und hoffe, dass er gegen Leverkusen wieder fit ist. Wir brauchen ihn, ohne Hoffi geht es nicht“, sagte der Mittelfeldspieler mit reumütigem Blick. Mit etwas Schonung könnte es also durchaus reichen für einen Einsatz, doch es ist Vorsicht geboten: Einem Zweikampf mit dem Bayer-Löwen sollte Hoffi tunlichst aus dem Weg gehen.

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