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FRAUEN
28.08.2012

Frauen: U20-WM - Als Gruppensieger im Viertelfinale

Anke Preuß und die deutsche U20-Nationalmannschaft stehen im Viertelfinale der Weltmeisterschaft in Japan. Schon nach dem zweiten Gruppenspiel stand das Weiterkommen fest. Nun setzte das deutsche Team noch einen drauf und entschied auch das Prestigeduell gegen die USA für sich. Den 3:0-Erfolg sah Preuß erneut von der Ersatzbank aus.

Zwei Mal Lena Lotzen und Melanie Leupolz erzielten die Treffer beim Sieg, mit dem Deutschland in der Gruppe D den ersten Platz belegt, gefolgt von den USA. „Wir haben ein sehr gutes und effektives Spiel gezeigt. Das Ergebnis entspricht allerdings nicht dem Spielverlauf. Letztendlich sind wir aber verdient Gruppensieger geworden“, sagte Trainerin Maren Meinert nach dem letzten Gruppenspiel. Im Viertelfinale trifft die deutsche Auswahl nun auf Norwegen (31. August). Dafür reist die Nationalmannschaft von Sendai nach Saitama. Auf die achtstündige Zugfahrt hatte das Team keine große Lust, aber für ein Viertelfinale bei einer WM kann man auch damit leben. An das norwegische Team hat Deutschland gute Erinnerungen. Im Sommer entschied das Team von Maren Meinert ein Testspiel gegen die Skandinavierinnen mit 5:0 für sich. U20-Kapitänin Ramona Petzelsberger warnt aber davor, Norwegen zu unterschätzen: „Ein Gegner mit hoher Qualität. Sie stehen nicht umsonst im Viertelfinale und werden uns alles abverlangen“, sagt die Spielerin von Bayer Leverkusen gegenüber dfb.de. Auch Preuß freut sich, dass die Reise durch Japan noch weiter geht: „Wir reisen voller Selbstbewusstsein nach Saitama. Unsere Reise soll dort schließlich nicht zu Ende gehen. Wir wollen nach Tokio“, erzählt die Torhüterin.

Abseits des Platzes gab es für die deutschen Fußballerinnen auch in Sendai einiges zu erleben. Shopping in einer großen Mall wollten sie sich natürlich nicht entgehen lassen. Zuvor wurden sie im Hotel aber erst von einem Feueralarm erschreckt, der sich allerdings als Fehlalarm herausstellte. Nachts bekamen die Spielerinnen dann das Gefühl eines „starken Seegangs“. Ein kleines Erdbeben der Stärke fünf schüttelte die Region, passiert ist aber nichts. „Manche haben einfach seelig weitergeschlafen“, sagt Preuß. Neben den kleinen Aufregungen besuchte das Team ein buddhistisches Sommerfest. „Es war so ähnlich wie Kirmes bei uns. Zum Abschluss gab es ein Feuerwerk“, berichtet Hoffenheims Keeperin. Die Reise geht nun weiter. Schön wäre, wenn es auch für die deutsche Mannschaft bald ein Feuerwerk geben würde – dann nach dem Finale in Tokio…

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