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FRAUEN
26.01.2012

Frauen - Kober: "Wir werden alles geben"

Seit zehn Tagen ist die Vorbereitung auf die Rückrunde der 2. Bundesliga wieder in vollem Gang. Seit dieser Woche trainieren die Frauen von 1899 Hoffenheim unter freiem Himmel. Mit Kristina Kober sprachen wir über Neuzugänge, Rückkehrer, die Vorhaben für die Rückrunde und den anstehenden LOKALMATADOR.de-Cup.

In der letzten Woche hat es am Oberschenkel gezwickt. Hast Du noch Probleme?

Ich konnte letzte Woche leider nur eingeschränkt trainieren, aber seit Montag kann ich wieder alles richtig gut mitmachen und habe keine Schmerzen mehr.

Wie hat die Mannschaft die Neuigkeit mit Birgit Prinz aufgefasst?

Die Reaktionen waren sehr unterschiedlich. Aber trotzdem sind alle sehr gespannt und freuen sich auf die Zeit mit ihr. Birgit Prinz ist für jede Mannschaft eine Bereicherung, allein schon durch ihre langjährige Erfahrung. Sie kann uns auf und neben dem Platz weiterhelfen und weiterbringen.

Annika Eberhardt und Susanne Hartel können wieder voll mittrainieren. Wie wichtig sind die beiden für Eure Offensive?

Wir freuen uns sehr, dass unsere Verletzten-Liste immer kleiner wird und natürlich ist es für Susanne Hartel und Annika Eberhardt wieder schön, im Kreise der Mannschaft zu sein und endlich wieder voll trainieren zu können. Es ist immer sehr enttäuschend, wenn man verletzt ist und zuschauen muss. Aber beide sind heiß, wieder Fußball zu spielen und wichtig für die Mannschaft. Mit ihnen bekommen wir wieder mehr Variabilität in unser Offensivspiel.

Eine gute erste Halbserie mit ein paar Rückschlägen liegt hinter Euch. Was sind Deine sportlichen Erwartungen für 2012?

Ich finde, die Hinrunde hätte auch besser laufen können. Aber wir schauen nach vorne und wollen unser Ziel erreichen. Wir werden alles dafür geben, damit wir den Aufstieg in die Bundesliga schaffen.

In der Vorbereitung wartet ein hartes Programm auf Euch. Auf was wird der Schwerpunkt gelegt?

Die Stimmung in der Mannschaft ist gut. Wir freuen uns, dass es wieder losgeht. Die Vorbereitung ist nicht das Angenehmste, aber sie gehört nun mal dazu. Hier wird der Grundstein für die Runde gelegt. Durch die Wetterverhältnisse und den guten Rasenbedingungen können wir auch schon draußen trainieren. Der Schwerpunkt in der Vorbereitung liegt auf dem Ausdauerbereich. Dazu zählt die Kondition, genauso wie die Schnelligkeit, Kraft und Beweglichkeit. Jeder Einzelne muss hier an sein Limit gehen und dann können wir zusammen als Team unser Ziel erreichen.

Wird es im Kampf um den Aufstieg beim Zweikampf zwischen Euch und Sindelfingen bleiben?

Wenn wir oder Sindelfingen nicht vom Verletzungspech heimgesucht werden und an die meist guten Leistungen der Vorrunde anknüpfen, gehe ich davon aus, dass der Aufstieg zwischen Sindelfingen und uns entschieden wird. Und ich hoffe, dass wir am Ende oben stehen werden.

Am Wochenende messt Ihr Euch in der Halle mit der Ligakonkurrenz. Welchen Reiz und Stellenwert hat der LOKALMATADOR.de-Cup für Dich? Wie weit soll es dieses Mal gehen?

Es ist immer eine willkommene Abwechslung, im Winter in der Halle zu spielen. Persönlich spiele ich sehr gerne in der Halle, es macht einfach viel Spaß und es ist immer alles möglich. Das Spieltempo und das Spiel mit der Bande macht es sehr attraktiv. Als Torhüter steht man fast die ganze Zeit „unter Beschuss“. Dadurch können wir noch besser zeigen, was wir drauf haben. Wir wollen auf jeden Fall eine bessere Platzierung als letztes Jahr erreichen, als wir nach der Gruppenphase ausgeschieden sind. Ziel ist es, ins Halbfinale zu kommen und dann schauen wir mal, was möglich ist.

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