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FRAUEN
19.04.2012

Frauen: Hoffenheim erwartet erstarkte Frankfurterinnen

Es ist das vorletzte Heimspiel der Saison und dieses könnte trotz der Chancenlosigkeit auf den Aufstieg nochmal ein spannendes werden. Am 19. Spieltag der 2. Bundesliga empfängt 1899 Hoffenheim den 1. FFC Frankfurt II, der in der Rückrunde noch ungeschlagen ist. Anstoß zur Partie im Ensinger Stadion St. Leon ist am 22. April um 14 Uhr.

Der Auftritt beim 1. FC Köln (5:1) am vergangenen Wochenende hat das Trainerteam überzeugt. „Wir wollen die gute Leistung aus dem Spiel in Köln mitnehmen und daran anknüpfen“, erklärt Trainer Jürgen Ehrmann. Im Vergleich zum Spiel in Würzburg hat die Einstellung gestimmt, das soll auch gegen Frankfurt wieder der Fall sein. Theresa Betz macht dies seit Wochen vor: „Theresa geht seit der Rückrunde mit konstanten Leistungen, Einsatz und Wille voran“, so Ehrmann. „Wir brauchen Spielerinnen, die die Mannschaft auf dem Feld führen.“

Das Spiel in Köln hat Mut gemacht – in der Mannschaft um im Trainerteam. Trotz einiger Ausfälle zeigte Hoffenheim eine gute, geschlossene Mannschaftsleistung und auch die jungen Spielerinnen fügten sich bestens ein. Erfreulich war der Auftritt von Stefanie Zinner, die in Köln ihr zweites Spiel von Beginn an machte. „Sie hatte den größten Teil der Saison Pech mit Verletzungen, aber jetzt hat sie gezeigt, was sie kann“, lobt Ehrmann. Allein über einzelne Spielerinnen wird Hoffenheim gegen erstarkte Frankfurterinnen allerdings nicht erreichen. „Nur wenn die Mannschaft als Team arbeitet und spielt, ist sie stark genug, die Erfolgsserie von Frankfurt zu stoppen“, ist sich das Trainerteam einig.

Aufschwung bis auf Platz drei

Die Bundesligareserve des FFC ist in der Rückrunde auf den Spuren Sindelfingens. Frankfurt hat noch kein Spiel verloren, konnte sechs Partien für sich entscheiden und musste erst am vergangenen Spieltag gegen den 1. FC Saarbrücken Punkte liegen lassen (1:1). Trainer Wilfried Klein ist aktuell natürlich sehr zufrieden: „Wenn man berücksichtigt, welche Entwicklung wir genommen haben und wo wir noch vor wenigen Wochen in der Tabelle standen, kann man jetzt nur zufrieden sein.“ Vor der Rückserie fanden sich die Hessinnen noch im unteren Tabellendrittel wieder, sieben Spieltage später belegen sie den dritten Platz. Noch weiter nach oben wird es für den FFC allerdings nicht gehen. Hoffenheim hat auf Platz zwei zwölf Punkte Vorsprung.

Die Frankfurterinnen sehen sich am 19. Spieltag keineswegs als Außenseiter, wissen aber auch um die Stärken der Gastgeberinnen: „In Hoffenheim treffen wir auf einen Gegner, der uns ganz sicher von Beginn an fordern wird und wir müssen großen Einsatz zeigen. Wenn wir uns jedoch wie in den letzten Wochen als geschlossene Einheit präsentieren und auch das Spielerische nicht vernachlässigen, werden wir nicht mit leeren Händen nach Hause fahren“, schätzt Klein das bevorstehende Spiel ein.

Meißner zurück

Bei Hoffenheim wird die Verletztenliste etwas länger. Zu den bereits länger verletzten Christina Arend, Susanne Hartel und Chantal Fuchs kommen nun noch Stephanie Breitner und Lena Weiss hinzu. Nach ihrer erfolgreichen Länderspielreise mit der U17-Nationalmannschaft, die sich für die EM-Endrunde in der Schweiz qualifiziert hat, rückt Janina Meißner wieder in den Kader.

Oberliga: Hoffenheim zu Gast in Neckarhausen

Der Karlsruher SC hat einen Lauf. In der Rückrunde ist der Tabellenführer noch ungeschlagen und liegt dank eines Sieges mehr als 1899 Hoffenheim an der Tabellenspitze der Oberliga Baden-Württemberg. Dort will Hoffenheim am Ende der Saison stehen. Am 17. Spieltag (22. April, 14 Uhr) reist die zweite Mannschaft zum TB Neckarhausen.

Am vergangenen Wochenende stolperte Hoffenheim über die eigene Chancenverwertung. Gegen den SC Unterzeil-Reichenhofen war 1899 über 90 Minuten die spielbestimmende und deutlich bessere Mannschaft, verpasste es aber, die Überlegenheit in Tore und damit drei Punkte umzumünzen.

Gegen Neckarhausen sollen und wollen die Spielerinnen ihre eigentliche Treffsicherheit wieder unter Beweis stellen und alles geben, um den KSC doch noch abzufangen. Aus eigener Kraft ist dies allerdings nicht mehr möglich, selbst wenn Hoffenheim die restlichen Spiele noch für sich entscheidet. Das Team des Trainergespanns Marco Göckel und Lena Forscht muss auf einen Ausrutscher der Karlsruherinnen hoffen. Vielleicht kann der starke Aufsteiger des TV Derendingen dem KSC schon am kommenden Spieltag (22. April, 11 Uhr) ein Bein stellen, der momentan den dritten Rang belegt.Bei Hoffenheim fällt weiterhin Sandra Henke aus. Außerdem fehlt Lara Karnahl krankheitsbedingt.

Neckarhausen gegen den Abstieg

Im Vergleich zur vergangenen Saison, als Neckarhausen im oberen Tabellendrittel mitmischte und Hoffenheim drei wichtige Punkte im Kampf um den Aufstieg abluchste, richtet sich der Blick in dieser Spielzeit nach unten. Mit 13 Zählern stehen die Schwäbinnen auf einem Abstiegsplatz, bis zum rettenden Ufer sind es drei Punkte. Neckarhausen hat bereits die gesamte Saison einige Ausfälle zu beklagen und benötigt im Kampf gegen den Abstieg jeden Punkt.

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