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PROFIS
26.07.2012

Feldkirchen Tag 4: Für den besseren Überblick…

Als Videoanalyst muss Johannes Spors hoch hinaus. Auch am vierten Tag des Trainingslagers im Schloss Mühldorf in Feldkirchen galt es für den studierten Sportwissenschaftler, einige Höhenmeter zu überwinden, um auf der Empore den Überblick über das sportliche Treiben auf dem Trainingsplatz zu behalten.

Die Vorbereitung auf die fünfte Bundesliga-Saison geht in die nächste Phase. Die technisch-taktischen Aspekte rücken immer mehr in den Vordergrund. Für den taktischen Feinschliff liefert die Videoanalyse wichtige Erkenntnisse. Täglich bereitet der gebürtige Heidelberger seine Eindrücke auf und präsentiert diese dem Trainerteam. Auch eine detaillierte Analyse mit den Spielern gibt es in regelmäßigen Abständen. So auch am Mittwochabend. Spors schnitt die wichtigsten Szenen aus den Testspielen und den ersten Einheiten des Trainingslagers zusammen, legte Positives wie Negatives offen. „Die Videoanalyse ist ein wichtiger Bestandteil im modernen Fußball. Johannes leistet hier hervorragende Arbeit. Er weiß, welchen Fußball wir spielen lassen wollen und bereitet die Analysen dementsprechend vor“, sagt Co-Trainer Rainer Widmayer zufrieden. Die eigenen Aktionen nochmals vor Augen geführt zu bekommen soll den Spielern dabei helfen, das eigene taktische Verhalten zu reflektieren und aus den aufgezeigten Fehlern zu lernen. „Diese Visualisierung soll dazu beitragen, dass die Spieler die taktischen Vorgaben noch besser umsetzen können“, erklärt Spors.

Und so dirigierte Widmayer seine Jungs auch am Donnerstag auf dem Trainingsplatz hin und her, ließ Passformen und Laufwege einstudieren. Im „Zwei-gegen-Zwei“ konnten sich die Profis am Ende nochmal so richtig verausgaben. Sejad Salihovic beobachtete das Geschehen vom Spielfeldrand, ein Schlag auf die Wade zwang den Bosnier zu einer leichten Laufeinheit am Morgen. Am Nachmittag gesellte er sich jedoch schon wieder zu seinen Teamkollegen. Matthieu Delpierre wird Spors auf dem Mitschnitt vom Donnerstag gar nicht wiederfinden. Der Franzose verabschiedete sich am Vortag aus dem Trainingsquartier in Richtung Stuttgart. Nur wenige Stunden später hielt er einen gesunden Sohn in den Armen. Glückwunsch, Matthieu!

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