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PROFIS
27.06.2012

Die "Integrationsbeauftragten" der TSG

Ein funktionierendes Mannschaftsgefüge ist die Grundlage für den sportlichen Erfolg. Insbesondere in der Vorbereitung gilt es die Truppe aufeinander einzuschwören, auf und neben dem Platz. Die Integration der Neuzugänge ist hierbei von entscheidender Bedeutung.

Während es bei Kevin Volland, Michael Gregoritsch, Stephan Schröck und Matthieu Delpierre keinerlei Verständigungsprobleme gibt, spricht Takashi Usami bislang nur wenige Worte Deutsch. Damit er sich trotz der sprachlichen Barriere zügig zurechtfindet, unterstützt ihn Zimmerkollege Jannik Vestergaard im derzeitigen Trainingslager in Füssen. „Auch wenn er die deutsche Sprache noch nicht fließend beherrscht, versteckt er sich nicht und sucht den Kontakt. Das finde ich bemerkenswert“, lobt Vestergaard den jungen Japaner.

Die Kommunikation ist nicht immer leicht, doch einen Weg sich zu verständigen, finden die beiden immer. „Er versteht ein wenig Deutsch und ein bisschen Englisch. Ich versuche aber viel Deutsch mit ihm zu reden, damit er es schnell lernt. Zur Not sind da ja immer noch die Handzeichen, die sind international verständlich“, lacht Vestergaard.

Bewusst wählte Babbel den Dänen als Zimmerkollege von Usami aus. Ein Vertrauensvorschuss, den Vestergaard gerne zurückzahlen möchte: „Das Trainerteam hat mir das Vertrauen geschenkt. Ich möchte zeigen, dass ich Verantwortung übernehmen kann.“

Auch Marvin Compper weiß Verantwortung zu übernehmen. Als einer der dienstältesten und zugleich erfahrensten Akteure im Kader ist auch Compper zu einer Art „Integrationsbeauftragter“ bestimmt worden. In Füssen teilt er sein Zimmer mit dem Tunesier Ahmed Sassi, der ähnlich wie Usami sportlich bislang einen guten Eindruck hinterlassen hat. Dass es in naher Zukunft auch noch mit der Sprache klappt, daran werden Vestergaard, Compper und Co. ihren Anteil haben.

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