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29.08.2012

Die Eintracht will langfristig erstklassig bleiben

Nach nur einem Jahr in Liga zwei ist Eintracht Frankfurt wieder zurück in der Bundesliga und meldete sich nach dem Pokal-Aus gegen Zweitligist Erzgebirge Aue eindrucksvoll zurück im Fußball-Oberhaus. Beim 2:1-Erfolg im ersten Ligaspiel gegen Bayer Leverkusen überzeugten die „Adlerträger“ vor allem durch ihr mutiges Offensivspiel und ihre Risikobereitschaft. Aufstiegstrainer Armin Veh äußerte sich entsprechend zufrieden: „Die Treffer fielen zum richtigen Zeitpunkt. Letztendlich freue ich mich, dass wir für unser couragiertes Spiel belohnt worden sind.“

In der Sommerpause hat sich bei der Eintracht einiges getan. Nie zuvor investierte die SGE in einer Aufstiegssaison so viel in neue Spieler wie in diesem Jahr. Doch die Transfers waren gut durchdacht. Junge talentierte Spieler ergänzen den bestehenden Kader. Der teuerste Neuzugang war Kevin Trapp. Der U21-Nationaltorhüter kam aus Kaiserslautern und soll den Generationenwechsel auch zwischen den Pfosten einläuten. Eintracht-Urgestein Oka Nikolov muss wieder einmal auf die Bank. Neben Trapp lockte das Gespann Armin Veh und Bruno Hübner 13 weitere Neuzugänge an den Main. Darunter Martin Lanig, Bastian Oczipka, Olivier Occean, Stefan Aigner, Stefano Celozzi, Takashi Inui, Bamba Anderson und Carlos Zambrano. An der nötigen Bundesliga-Erfahrung mangelt es in Frankfurt, dennoch ist Veh von seiner Mannschaft überzeugt. „Ich sehe darin kein besonderes Risiko, weil wir bei allen Spielern überzeugt sind, dass sie sich in der ersten Liga behaupten und aufgrund des Alters auch noch verbessern können.“

In der Kaderzusammenstellung sieht Veh vielmehr die Chance, in Frankfurt langfristig etwas aufzubauen: „Der Kader ist nicht für ein Jahr zusammengestellt, sondern aufgrund seiner Altersstruktur mittelfristig in sich wachsen und verbessern kann. Das ist das Ziel.“ Doch zunächst zählt auch für die Eintracht nur der Klassenerhalt. „Als Aufsteiger sollte man demütig sein. Unser Ziel ist im ersten Jahr, dass wir mit einer relativ jungen Mannschaft nichts ernsthaft mit dem Abstiegskampf zu tun bekommen“, sagte Veh. Das 2:1 gegen Bayer Leverkusen war ein erster kleiner Schritt zum Klassenverbleib.

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