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16.10.2012

„Deutschland ist viel strenger“

Am Freitag (20.30 Uhr) trifft die Mannschaft von Markus Babbel in der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena auf Aufsteiger SpVgg Greuther Fürth. Für einen Spieler der TSG ist es eine ganz besondere Partie, immerhin hat Stephan Schröck elf Jahre bei den Franken gespielt. Achtzehn99.de sprach mit dem philippinischen Nationalspieler.

Nachdem du im Grunde deine ganze bisherige Karriere in Fürth verbracht hattest bist du im Sommer in den Kraichgau gewechselt. Wie hast du dich bei deinem neuen Club eingelebt?

Es hat natürlich ein bisschen gedauert bis ich mich richtig eingewöhnt hatte. Es gab so viele neue Eindrücke zu verarbeiten, wie beispielsweise das große Trainingszentrum und die fremde Umgebung. Aber das kommt immer mehr und ich komme immer besser in die Spur.

…und wie ist die Privatperson Stephan Schröck in der neuen „Heimat“ angekommen?

Der Umzug hat reibungslos geklappt, meine Frau und mein kleiner Sohn fühlen sich sehr wohl. Das passt alles.

Deine ersten Monate hier waren enorm intensiv, Stichwort Vorbereitung, schwacher Saisonstart oder Boris Vukcevic.

Wie hast du die vergangen Monate erlebt?

Eine so lange und intensive Vorbereitung hatte ich noch nie und auch in diesem Umfang hatte ich vorher noch nie trainiert. Der Saisonstart war leider Gottes nicht so prickelnd, aber mittlerweile präsentieren wir uns gut und müssen an diesen Leistungen anknüpfen. Und bei Boris sind wir natürlich alle heilfroh, dass es bergauf geht.

Zumindest sportlich lief es ja zuletzt deutlich besser. Sieben Punkte aus den letzten vier Spielen sind ok, oder?

Aber das ist nicht unser Anspruch, man muss allerdings auch die ersten Spiele berücksichtigen und da haben wir viel liegen lassen. Aber wir sind stabiler geworden und müssen jetzt die nächste Serie starten und konstant spielen.

Wo ist für dich zu Hause? In Deutschland oder auf den Philippinen?

Ich bin in Deutschland geboren und aufgewachsen, hauptsächlich bei meiner Mutter, daher ist Deutschland mein zuhause.

Wie sehr genießt du es, regelmäßig auch in die philippinische Kultur abtauchen zu können?

Ich brauche beide Kulturen, obwohl sie sehr unterschiedlich sind. In Deutschland ist Vieles deutlich strenger als auf den Philippinen. Deshalb genieße ich es, wenn ich bei meiner Mutter in die philippinische Kultur abtauchen kann.

Den kommenden Gegner kennst du natürlich gut. Greuther Fürth wird in die Rhein-Neckar-Arena kommen. Was macht die Mannschaft zu einem gefährlichen Gegner?

Sie haben ihren Rhythmus, den sie in der 2. Liga hatten noch nicht wiedergefunden. Ihnen fehlt noch das Aha- Erlebnis, aber auswärts sind sie immer gefährlich. Wir dürfen die Jungs auf keinen Fall unterschätzen.

…und warum könnt ihr die Kleeblätter dennoch mit leeren Händen nach Hause schicken?

Wir sind in besserer Verfassung und unsere Mannschaft hat mehr Qualität, deshalb denke ich werden wir als Sieger vom Platz gehen.

Warum sollten die Fans am Freitag ins Stadion kommen?

Wir brauchen die Fans zur Unterstützung, jeder einzelne Fan ist wichtig und wir sind dankbar für jeden der kommt. Wir wollen eine Serie starten und dabei hilft jede Unterstützung.

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