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PROFIS
22.11.2012

André Schürrle: „Auf die Statistik werden wir uns nicht verlassen“

Bayer Leverkusen, kommender Gegner der TSG 1899 Hoffenheim am Sonntag (17:30 Uhr) in der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena, hat zuletzt durch Siege in München und gegen den FC Schalke 04 aufhorchen lassen. Mit einem herrlichen Treffer gegen die „Knappen“ setzte Nationalspieler André Schürrle dabei eine besondere Note. Achtzehn99.de sprach mit dem gebürtigen Ludwigshafener über seine aktuelle Situation.

Herr Schürrle, in der Europa League die K.o.-Runde erreicht, in der Bundesliga Tuchfühlung auf Platz zwei – und auch im DFB-Pokal noch dabei. Läuft alles sehr gut bis jetzt, oder?

Grundsätzlich kann man das im Moment so sagen. Aber das nützt dir gar nichts, wenn du in der zweiten Saisonhälfte die Leistungen nicht mehr bringst. Deshalb tun wir alle gut daran, weiter intensiv zu arbeiten. Wer sich zu früh zufrieden gibt, macht Fehler. Wir haben noch nichts erreicht.

Ihre persönliche Kurve zeigte zuletzt auch nach oben, nachdem es in den ersten Wochen der Saison Kritik gegeben hatte. Konnten Sie diese nachvollziehen?

Man sollte sich als Profi nicht zu sehr mit Einflüssen von außen befassen, sonst wird man unkonzentriert. Wichtig sind die Rückmeldungen der Trainer und des Vereins. Und da gab es nie Probleme, im Gegenteil.

Ein Magazin skizzierte kürzlich ihren „kometenhaften Aufstieg“ nach und beschrieb Sie als jemanden, der die Geschwindigkeit liebt, aber beim Hochschalten vergessen hat, die Kupplung zu treten. Ein passender Vergleich?

Da muss man erst mal drauf kommen.

In bislang acht Bundesliga-Partien gegen Hoffenheim gab es für Leverkusen sieben Siege und ein Remis. Die Statistik spricht für Bayer 04…

Auf die Statistik werden wir uns bestimmt nicht verlassen. Das wird am Sonntag eine schwere Aufgabe für uns und hat nichts mit den Erfolgen in der Vergangenheit zu tun. Hoffenheim hat eine richtig starke Mannschaft.

Wird es am Wochenende Zeit für einen Abstecher ins Elternhaus nach Ludwigshafen-Gartenstadt geben? Wie ist der Kontakt mit der Heimat? Verfolgen Sie noch Ihren Ex-Klub LSC?

Wir haben derzeit einen ziemlichen Terminstress mit vielen Reisen, da bleibt für Privates sehr wenig Zeit. Aber meine Freundschaften in der Heimat pflege ich natürlich, da hat sich nichts geändert. Dazu gehört natürlich auch, mich über die Ergebnisse des LSC zu informieren.

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