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08.01.2011

Vedad Ibisevic: Eine Zeitreise in die Vergangenheit

Er war der große Pechvogel im Januar 2009. Vor fast genau zwei Jahren riss beim Testspiel gegen den Hamburger SV im spanischen La Manga das vordere Kreuzband des rechten Knies und beendete von einer Sekunde auf die nächste den kometenhaften Aufstieg des Bosniers und den einzigartigen Lauf von 1899 Hoffenheim.

Seit Montag, knapp zwei Jahre nach seiner Verletzung, macht 1899 erneut Station in La Manga. Für Vedad Ibisevic ist eine schmerzhafte Reise in die Vergangenheit. Ein Testspiel hat er auf jenem Platz, an dem er am 14. Januar 2009 alle Hoffnungen auf die Torjäger-Kanone begraben musste, bereits hinter sich, ein weiteres steht für Sonntag auf dem Trainingsplan. Täglich marschiert er mehrmals über die Stelle, an dem die Verletzung passierte, um auf den Trainingsplatz auf der anderen Seite zu gelangen. „Ich weiß nicht mehr genau, an welcher Stelle es genau passiert ist, aber es müsste ungefähr hier gewesen sein", sagt Ibisevic und deutet mit dem Finger auf eine Stelle kurz nach der Mittellinie.

Die Erinnerung an diesen Tag im Januar 2009 bleibt Vedo wohl ewig im Gedächtnis, auch, wenn er die Geschehnisse längst verarbeitet hat. „Wir hatten auch schöne Zeiten in La Manga, aber es gibt eben auch dieses Spiel in meiner Erinnerung. Das war damals eine schwierige Situation für mich, über die ich aber längst hinweg bin", sagt der Bosnier und läuft ein weiteres Mal über das Rasenstück im „La Manga Club Football Centre", um auf den Trainingsplatz auf der anderen Seite zu gelangen.

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