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U23
20.11.2011

U23 verliert 0:2 in Frankfurt

Der Rückrundenstart ist missglückt: Die U23 kehrte mit einer 0:2 (0:0)-Niederlage von ihrem Regionalliga-Auswärtsspiel beim FSV Frankfurt II zurück und blieb auch im dritten Spiel hintereinander ohne Sieg. „Es hat die letzte Konsequenz gefehlt“, sagte Trainer Frank Kramer. „Und zwar auf eine Art und Weise, die ich nicht akzeptieren kann.“

Das erste Ausrufezeichen setzten die Platzherren, als Schneider einen Linksschuss aus 18 Metern über die Latte setzte (13.). Dann kamen die Hoffenheimer, die ohne ihren gesperrten Kapitän Kai Herdling antreten mussten, besser in die Partie, versäumten es aber, trotz mehrerer guter Chancen in Führung zu gehen. Nach einer Ecke von Tobias Strobl und dem darauffolgenden Kopfball Kevin Conrads zeichnete sich FSV-Schlussmann Pierre Kleinheider aus (17.). In der 34. Minute landete eine Kopfballverlängerung von Nicolai Groß bei Strobl, der aber freistehend aus zehn Metern Kleinheider anschoss. Kurz vor der Pause fischte der Frankfurter Keeper zudem einen Kopfball Sven Schipplocks aus der Ecke (43.).

„Wir müssen einfach in Führung gehen“, haderte Kramer nach der Partie. Unmittelbar nach Wiederanpfiff schlugen allerdings die Frankfurter zu, als Aleksandar Mastilović einen Rückpass von der Grundlinie humorlos ins kurze Eck hämmerte (47.). Und so richtig hatten sich die Hoffenheimer noch gar nicht erholt, da klingelte es erneut. Max Oesterhelweg krönte einen Sololauf über die linke Seite, als er drei Hoffenheimer stehen ließ, mit dem 2:0 (58.). Zwar blieben die Kramer-Schützlinge spielerisch auf Augenhöhe, die letzte Konsequenz im Abschluss ließen sie dennoch weiterhin vermissen. Nach Strobls Pass in die Tiefe lupfte Schipplock den Ball freistehend Kleinheider in die Arme (70.), und auch der eingewechselte Björn Recktenwald schoss einen durch den Fünfmeterraum irrenden Querschläger dem FSV-Torwart direkt in die Arme (75.). Die letzte nennenswerte Szene der Partie gehörte den Hausherren, doch Schneiders Linksschuss aus 18 Metern stellte für Koen Casteels kein Problem dar (79.).

„Wir waren einfach nicht gallig und zielstrebig genug – und das geht nicht“, ärgerte sich Kramer. „Es kann nicht sein, dass wir in den letzten drei Spielen sechs Gegentore kassiert haben.“

FSV Frankfurt II – 1899 Hoffenheim II 2:0 (0:0)

Frankfurt: Kleinheider – Theodosiadis, Oesterhelweg (90. Ujma), Winter (88. Vetter), Schneider, Gordon, Kröner, Scherer, Mastilović, Gröger, Konrad.

Hoffenheim: Casteels – Klingmann, Gulde, Conrad, Groß, Schipplock, Kaiser (69. Sassi), Vukčević (64. Recktenwald), Strobl, Thomalla (78. Gyau), Szarka.

Tore: 1:0 Mastilović (47.), 2:0 Oesterhelweg (58.). Zuschauer: 100. Schiedsrichter: Riem Hussein (Bad Harzburg). Karten: Gelb für Winter, Gordon / Thomalla, Strobl, Gulde.

Daten & Fakten zum Spiel »

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