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U23
07.08.2011

U23 startet mit einem 1:0-Sieg

Es war zwar noch nicht alles Gold, aber die drei Zähler sind im Sack. Mit einem 1:0 (1:0)-Erfolg gegen den FSV Frankfurt II startete die Hoffenheimer U23 in ihre zweite Regionalliga-Saison. Das Tor des Tages markierte Jannik Vestergaard nach einer Standardsituation per Kopf.

Auf Kalendertag und Uhrzeit genau vor einem Jahr hatten beide Teams gegeneinander ihre Premierensaison in der Regionalliga eröffnet. Damals gewannen die Hoffenheimer mit 4:0, doch in zwölf Monaten hat sich einiges geändert. Gerade mal drei Akteure aus jener Partie standen beim Anpfiff auf dem Platz – alle auf Seiten von 1899. Die Frankfurter präsentierten sich deutlich kompakter und auch spielerisch stärker als vor einem Jahr und hatten durchaus ihre Spielanteile. „Mit dem Ergebnis kann ich natürlich leben“, freute sich Hoffenheims Trainer Frank Kramer, der auf Marco Schäfer (Mittelfußbruch) und Robin Szarka (Knie verdreht) verzichten musste. „Mit der Art und Weise bin ich aber nicht zufrieden.“ In der 17. Minute durfte er das 1:0 seiner Elf bejubeln, als der aufgerückte Jannik Vestergaard eine Freistoßhereingabe Kai Herdlings von der linken Seite ins Netz köpfte. Doch wer nun dachte, die FSV-Reserve würde jetzt einbrechen, sah sich bald getäuscht: Daniel Lück musste gegen den auffälligen Marc Gallego zwei Mal hintereinander energisch eingreifen (27.). Dennoch ging die Pausenführung durchaus in Ordnung, zumal Philipp Klingmann mit zwei starken Einzelleistungen drauf und dran war, auf 2:0 zu erhöhen. Doch beim ersten Versuch verzog der Rechtsverteidiger knapp rechts (35.), beim zweiten knapp links (42.).

„Hier und da hat noch die Abstimmung gefehlt, daher war das Spiel auch zu zerfahren. Teilweise haben die Jungs sogar gehemmt gewirkt", so Kramer. Die Hessen spielten im zweiten Durchgang auf Augenhöhe mit und nutzten den ein oder anderen Abstimmungsfehler aus, ohne jedoch Kapital daraus zu schlagen. Noyan Öz drosch die Kugel aus 20 Metern über das Tor, obwohl er noch Passoptionen hatte (49.), und der eingewechselte Marc Winter schoss Lück den Ball aus acht Metern direkt in die Arme (74.). Unterm Strich ist der Dreier aber verdient, allein Denis Thomalla hatte mehrfach die Vorentscheidung auf dem Fuß, zögerte jedoch mal zu lange (51.) oder schob nach Zuckerpass Dominik Kaisers haarscharf am Pfosten vorbei (55.) oder ließ die Kugel über den Spann rutschen (87.). Kurz zuvor hatte FSV-Schlussmann Pierre Kleinheider gegen den starken Klingmann mit einem Reflex Schlimmeres verhindert (86.). „Man darf von Jungs wie Vestergaard und Thomalla keine Wunderdinge erwarten, nur weil sie bei den Profis mittrainieren“, so Kramer. „Sie sind auf einem sehr guten Weg und wir werden sie weiter nach vorne bringen. Aber sie brauchen natürlich auch noch Spielpraxis.“ Neuzugang Tobias Strobl, der in der Schlussphase mit Kreislaufproblemen ausgewechselt werden musste, ging es unmittelbar nach Spielende schon wieder besser.

Schon am nächsten Freitag geht es zur anderen Frankfurter Regionalliga-Mannschaft, zur U23 der Eintracht. „Das ist ein anderes Kaliber“, weiß Kramer, dass sich sein Team manche Fehler aus dem Auftaktmatch dann nicht mehr ungestraft erlauben kann. Die Eintracht gewann ihre erste Begegnung ebenfalls mit 1:0.

1899 Hoffenheim II – FSV Frankfurt II 1:0 (1:0)

Hoffenheim: Lück – Klingmann, Vestergaard, Neupert, Ruck – Kaiser, Strobl (83. Nyenty) – Groß (77. Recktenwald), Thomalla, Gyau (90. Heister) – Herdling.

Frankfurt: Kleinheider – Henneböle, Ujma, Stein, Dahlen (86. Schneider) – Hofmeier (59. Winter), Kröner (77. Mastilović), Vetter, Österhelweg – Gallego, Öz.

Tore: 1:0 Vestergaard (17.). Zuschauer: 350. Schiedsrichter: Christine Baitinger (Magstadt). Karten: Gelb für Gyau, Strobl / Stein, Winter, Vetter.

Daten & Fakten zum Spiel »

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