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U23
20.10.2011

U23 erwartet SV Waldhof Mannheim zum „Metropolderby“

Große Vorfreude herrscht im Lager der U23 auf das Regionalliga-Spiel gegen den SV Waldhof Mannheim. Im Dietmar-Hopp-Stadion wird die größte Kulisse seit drei Jahren erwartet. Anstoß ist am Sonntag um 14 Uhr.

Der Aufsteiger aus der Quadratestadt ist ordentlich in die Saison gestartet. Auch wenn die Anhänger des ehemaligen Bundesligisten (1983 bis '90, hinzu kommen 20 Spielzeiten in der 2. Bundesliga) auf lange Sicht von der 3. oder gar 2. Liga träumen, ist nach den Unruhen der letzten Jahre auf der Führungsebene wieder etwas Ruhe eingekehrt. Dank einer furiosen Aufholjagd in der abgelaufenen Oberliga-Saison schafften die Blau-Schwarzen nach dem Zwangsabstieg im Jahr zuvor die sofortige Rückkehr in die Regionalliga, wo sie nach einem kurzen Abstecher in der West-Staffel wieder in die Süd-Staffel zurückgekehrt sind.

Mit einem Spiel in der Hinterhand kommen die Mannheimer als Tabellenneunter in die Silbergasse. „Das ist eine sehr kompakte Truppe, die mit einigen erfahrenen Spielern gespickt ist“, weiß U23-Trainer Frank Kramer. Dass aus dem Heim- ein Auswärtsspiel werden könnte, befürchtet der 39-Jährige nicht. „Meine Jungs freuen sich auf die bestimmt tolle Atmosphäre. Und manchmal kann es auch motivierend sein, wenn 2.500 gegen einen brüllen.“ Personell kann Kramer nahezu aus dem Völlen schöpfen, lediglich Marco Schäfer wird noch verletzt ausfallen.

Mit Daniel Reule, Giancarlo Pinna, Oliver Malchow oder Dimitri Suworow stehen gleich mehrere Akteure im Kader von Waldhof-Trainer Reiner Hollich, die bereits für 1899 Hoffenheim die Stiefel schnürten. Reule war mit seinen Treffern in der vergangenen Runde maßgeblich am Aufstieg der Blau-Schwarzen beteiligt, Pinna spielte selbst noch für die Hoffenheimer U23, Malchow und Suworow waren in der Jugend für 1899 aktiv, Suworow wurde 2007 mit der B-Jugend Deutscher Meister. Zuletzt verstärkten sich die Mannheimer mit Jure Čolak (1860 München II). Der Innenverteidiger soll den lange verletzten Jurij Krause ersetzen. Besonderes Augenmerk gilt dem torgefährlichsten Angreifer Vllaznim Dautaj, der bislang acht Mal – mit Vorliebe auswärts – getroffen hat.

Da mit einem großen Andrang und der höchsten Kulisse im Hopp-Stadion seit dem Bundesliga-Aufstieg (Mai 2008 / 6.500 Zuschauer) bzw. dem Finale um die Deutsche U17-Meisterschaft (Juni 2008 / 4.800) zu rechnen ist, wird empfohlen, rechtzeitig den Weg nach Hoffenheim anzutreten und direkt die ausgeschilderten Parkplätze anzusteuern.

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