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U23
03.03.2011

U23: Erstes Heimspiel 2011 gegen „Lilien“

Mit einem 1:1 bei der SG Sonnenhof Großaspach startete die U23 vergangene Woche wieder in den Spielbetrieb der Regionalliga Süd. Am Sonntag steht nun das erste Heimspiel an, wenn um 14 Uhr der SV Darmstadt 98 im Dietmar-Hopp-Stadion aufkreuzt.

Trainer Markus Gisdol hat bereits eine anstrengende Woche hinter sich. Von Montag bis Mittwoch standen die schriftlichen Prüfungen der Fußball-Lehrer-Ausbildung an. Jetzt fehlt nur noch die Mündliche. Doch bevor es soweit ist, gilt Gisdols Konzentration der Partie gegen die „Lilien". Und ein Blick auf die Winter-Transfers genügt, um die Favoritenrolle zuzuordnen. Der Tabellenzweite verpflichtete - unter anderem - Torjäger Michael Schürg vom SSV Ulm, der beim 1:5 der „Spatzen" in dieser Saison schon an der Silbergasse zu sehen war und der auch prompt traf. Mit zehn Treffern liegt der Angreifer immer noch aussichtsreich im Rennen um die Torjägerkanone, Platz eins teilt sich derzeit der Hoffenheimer Kapitän Kai Herdling mit dem mittlerweile zu Gaziantepspor in die erste türkische Liga abgewanderten Ex-Frankfurter Cenk Tosun (je elf).

Weitere spektakuläre Neuverpflichtungen der Heinerstädter sind der drittligaerfahrene Nigerianer Henry Onwuzuruike oder der Deutsch-Marokkaner Abdelaziz Ahanfouf, der es in seiner langjährigen Profi-Laufbahn auf 60 Erst- und 122 Zweitliga-Einsätze - unter anderem in Unterhaching, Rostock oder Duisburg - gebracht hat. Beide waren zuletzt vereinslos. Auch wenn der Start in 2011 mit einem Unentschieden (1:1 gegen den 1.FC Nürnberg II) und einer Niederlage (0:1 bei den Stuttgarter Kickers) nicht sehr verheißungsvoll verlief, weiß Gisdol: „Darmstadt will nochmal angreifen. Wir dagegen wollen das schaffen, was uns in der Hinrunde nicht gelungen ist, nämlich gegen die Lilien was zu holen. Es wäre schön, wenn uns das gelingen würde." Anfang September unterlag die U23 am Böllenfalltor mit 0:2. Personell kann Gisdol aus dem Vollen schöpfen, lediglich Innenverteidiger Jannik Vestergaard steht wegen seiner fünften Gelben Karte nicht zur Verfügung.

Der Rückstand auf Spitzenreiter Hessen Kassel beträgt für die von Kosta Runjaic trainierten Darmstädter - bei allerdings zwei Spielen mehr - drei Zähler. Die 98er dürfen sich also am Sonntag keinen Ausrutscher erlauben, wenn der Traum vom Aufstieg in die 3. Liga keinen herben Dämpfer bekommen soll...

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