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AKADEMIE
15.05.2011

U19 besiegt Spitzenreiter FCK mit 6:3

Mit einem 6:3 (3:1)-Erfolg gegen den Bundesliga-Spitzenreiter 1.FC Kaiserslautern, bei dem die Hoffenheimer in einem Nachholspiel vor dreieinhalb Wochen mit 1:3 verloren hatten, setzte das Team von Trainer Guido Streichsbier noch einmal ein Ausrufezeichen.

Da es das letzte Heimspiel in dieser Saison war, wurden vor der Partie Trainer Guido Streichsbier sowie seine beiden Assistenten Thorsten Stoll und Meik Spieler von Stadionsprecher Horst Heinlein unter dem Applaus der 200 Zuschauer verabschiedet. Das Trio wird den Hoffenheimer Trainerstab am Ende der Saison verlassen. Und als wollten ihnen die Spieler ein gebührendes Abschiedsgeschenk bereiten, legten sie nach durchwachsener Anfangsviertelstunde los wie die Feuerwehr. Der ehemalige Lauterer Marcel Linn traf nach 17 Minuten mit einem abgefälschten Schuss zur Hoffenheimer Führung, die Timo Helfrich (21.) nach Freistoß Umberto Tedescos per Kopf und Seifeddin Chabbi auf Zuspiel Antonio Čolaks (38.) sogar auf 3:0 ausbauten. Nach zwei Freiläufen, die allerdings nicht genutzt werden konnten, hätte es zur Pause durchaus 4:0 stehen können, wobei auch der FCK seine Torchancen hatte. Kurz vor der Pause unterlief mit Marco Metzger ausgerechnet einem weiteren Ex-Lauterer ein Eigentor, so dass es mit einem 3:1 in die Pausenbesprechung ging.

Und unmittelbar nach dem Wiederanpfiff sah es so aus, als könne der Sieg noch in Gefahr geraten, denn nach einem Lattentreffer von Dominique Heintz stocherte Nils Rattke die Kugel zum 3:2 über die Linie (49.). Doch die Streichsbier-Elf zeigte sich unbeeindruckt. Umberto Tedesco stellte nach Chabbis Vorarbeit mit einem strammen Schuss aus 18 Metern den alten Abstand wieder her (56.), ehe Linn (78.) und Philipp Frisch (82.) das Resultat sogar auf 6:2 schraubten! In der Schlussminute erzielte Philipp Klement den Ehrentreffer für den konsternierten FCK, der dennoch feiern durfte, denn durch die zeitgleiche Niederlage des VfB Stuttgart gegen den SC Freiburg sicherten sich die „Roten Teufel" zwar noch nicht die Meisterschaft, aber zumindest Platz zwei und damit die Qualifikation zur „Deutschen".

„Wir haben von Beginn an sehr aggressiv und beherzt gespielt und verdient gewonnen", resümierte Streichsbier, der sich nach dessen langer Verletzungspause über das starke Comeback von Timo Helfrich besonders freute. „Mit einem Sieg in Ulm wollen wir jetzt die Runde abschließen", blickte der Fußball-Lehrer bereits auf das Saisonfinale am kommenden Wochenende.

1899 Hoffenheim - 1.FC Kaiserslautern 6:3 (3:1)
Hoffenheim:
Redl - Kiermeier, Ehmann, Ruck, Helfrich (81. Frisch), Doro (46. Renken), Tedesco, Metzger, Chabbi (68. Hirsch), Čolak, Linn (83. Scharfenberger).
Kaiserslautern: Keilmann - Rizzuto (74. Dorow), Heintz, Rattke, Orban, Klement, Lindner, Pfrengle (81. Kopf), Schwehm (81. Brunner), Simon (46. Zimmer), Derstroff.
Tore: 1:0 Linn (17.), 2:0 Helfrich (21.), 3:0 Chabbi (38.), 3:1 Metzger (45., Eigentor), 3:2 Rattke (49.), 4:2 Tedesco (56.), 5:2 Linn (78.), 6:2 Frisch (86.), 6:3 Klement (90.). Zuschauer: 200. Schiedsrichter: Patrik Meisberger (Schmelz). Karten: Gelb für Doro.

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