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ARENA
28.06.2011

Rhein-Neckar-Arena erhält „ÖKOPROFIT-Zertifikat“

Die Sinsheimer Rhein-Neckar-Arena ist im Rahmen der Vorstellung des Umweltprogramms „Green Goal“ zur FIFA Frauen-Weltmeisterschaft mit dem Zertifikat „ÖKOPROFIT Stadion 2011“ ausgezeichnet worden. Aus den Händen von Claudia Roth, Sprecherin des WM-Umweltbeirats und Beauftragte für Umwelt und Klima in der neuen DFB-Kommission Nachhaltigkeit, nahm Andreas Baron, Leiter des Facility Managements, in Berlin stellvertretend für 1899 Hoffenheim die Zertifizierungsurkunde entgegen.

„Der Fußball kann durch Vorbilder und gute Beispiele den Umweltgedanken transportieren - zu den Zuschauern auf den Tribünen, an den Fernsehbildschirmen und in die Vereine“, sagt Claudia Roth. DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger erklärte: „Unser Ziel bei Green Goal ist es, die Umwelt durch die Vermeidung und Reduzierung von schädlichen Einflüssen zu entlasten. Die Frauen-WM 2011 soll klimafair werden. Dafür sorgen wir durch die Finanzierung von nachhaltigen Klimaschutzprojekten.“

Durch die Einführung des Umweltmanagementsystems ÖKOPROFIT sollen auch nach der WM in der Rhein-Neckar-Arena Kosten und Ressourcen eingespart werden. „Wir sehen uns durch diese Auszeichnung in unserer Arbeit bestätigt und werden das Projekt des nachhaltigen Wirtschaftens mit Energieressourcen weiter optimieren und vorantreiben“, sagt Baron. „Wir haben in den vergangenen Monaten bereits gezielte Maßnahmen ergriffen, die zu einer nachhaltigen Reduzierung des CO2-Austoßes beitragen werden. Eine Maßnahme ist u.a. der hydraulische Abgleich der Versorgungstränge sowie die Optimierung der elektronisch geregelten Pumpen für die Wärmeversorgung in der Arena. Wir erwarten alleine für diese Maßnahme CO2-Einsparungen in Höhe von ca. 43 Tonnen jährlich.“

"Green Goal" hat sich als übergeordnetes Ziel eine klimafaire Weltmeisterschaft 2011 gesteckt, negative Umweltauswirkungen durch das Turnier sollen reduziert und möglichst vermieden werden. In diesem Zusammenhang steht die Sensibilisierung der Öffentlichkeit und der Verantwortlichen im Vordergrund, vor allem aber sind alle Umweltmaßnahmen auf eine langfristige Wirkung ausgelegt. Das Projekt "Ökoprofit" ist eingebettet in die Kampagne des Forums "Green Goal", um die Stadien der Austragungsorte der FIFA WM 2011 mit in die Umweltmaßnahmen einzubinden.

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