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26.02.2011

Mainz bleibt ein Hoffenheimer Fluch: 1:2-Niederlage gegen Tabellenfünften

Auch im vierten Duell gegen den FSV Mainz 05 gelang 1899 Hoffenheim kein Sieg. Trotz klarer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang und dem zwischenzeitlichen Ausgleich mussten sich die Kraichgauer den Rheinhessen mit 1:2 geschlagen geben.

Trainer Marco Pezzaiuoli musste den verletzten Isaac Vorsah ersetzen. Für ihn stand Matthias Jaissle in der Startelf - der zweite Einsatz in der laufenden Saison von Beginn an für den 22-Jährigen. Thomas Tuchel konnte bis auf die Langzeitverletzten Adam Szalai und Bo Svensson aus dem Vollen schöpfen, blieb dem Prinzip der Rotation aber treu. Gleich drei neue Akteure fanden sich im Vergleich zur Heimpleite gegen den FC Bayern München in der Anfangsformation.

Die Gäste in Weiß begannen mit dem ersten Anstoß. Beide Teams erfüllten in der Anfangsphase die Erwartungen und präsentierten sich offensiv und in Torlaune. Die besseren Gelegenheiten hatte in dieser Phase Mainz 05. Aber Tom Starke parierte sowohl einen Freistoß von André Schürrle in der fünften Minute als auch einen Versuch von Sami Allagui vier Minuten später. Auf Seiten der Gastgeber fehlte es zu Beginn vor allem beim letzten Pass an der Präzision.


In der 21. Minute war es wieder Allagui der die bis dato beste Chance im Spiel hatte. Sein Schussversuch aufs lange Eck traf aber nur den Außenpfosten. Zwei Minuten später machte es Andreas Ivanschitz besser. Als einer von vier Österreichern auf dem Platz schoss er nach Fehler von Matthias Jaissle ebenfalls auf die lange Ecke - keine Chance für Starke und das zu diesem Zeitpunkt verdiente Führungstor.

Es dauerte bis zur 29. Minute, ehe Hoffenheim sich erstmals gefährlich dem Kasten von Heinz Müller näherte. Ryan Babel prüfte den Mainzer Schlussmann, allerdings ebenso ohne Erfolg wie der Nachschuss von Vedad Ibisevic. 1899 erkämpfte sich mehr Spielanteile ohne jedoch zu einer Vielzahl an Gelegenheiten zu kommen. Die nächste datierte bereits aus der 40. Minute. Jan Kirchhoff grätschte in die Hereingabe von Salihovic und zwang seinen eigenen Keeper damit zur Parade. Das 0:1 trugen die Mannschaften in die Kabine.

Pezzaiuoli reagierte und brachte den auch von den Fans geforderten Gylfi Sigurdsson für Boris Vukcevic. Auch Mainz wechselte. In der 52. Minute war Schluss für Allagui, der humpelnd das Feld verließ und durch Marcel Risse ersetzt wurde. Hoffenheim tat sich weiterhin schwer und so gehörten die ersten Gelegenheiten wieder den Rheinhessen. Gleich zweimal musste Starke in der 55. und 56. Minute einen höheren Rückstand verhindern. In der Folge gelang es den Kraichgauern zumindest das Spiel in die Hälfte der Gäste zu verlagern. Torchancen blieben aber Mangelware.

In der 65. Minute reagierte Pezzaiuoli erneut und wechselte Peniel Mlapa für den erneut glücklosen Ibisevic ein. Über die beiden neuen entstand auch die nächste Möglichkeit für 1899. Mlapa legte mit dem Außenrist auf Sigurdsson, der direkt in den Lauf von Babel spielte. Seine Hereingabe klärte Kirchhoff in allerhöchster Not. Pezzaiuoli zog nun alle Register und bescherte in der 75. Minute Winter-Neuzugang Roberto Firmino sein Bundesliga-Debüt.

Die letzten zehn Minuten brachen an. 1899 warf alles nach Vorne. Mainz wirkte zunehmend müde, die Anzahl der Freistöße für Hoffenheim erhöhte sich. In der 83. Minute führte einer dieser zum ersehnten Ausgleich. Sigurdsson brachte den Ball in den Strafraum, fand dort David Alaba und der verwandelte. Die Freude über den Ausgleich währte gerade mal zwei Minuten. Der aufgerückte Elkin Soto ließ Andreas Beck alt aussehen und brachte den FSV erneut in Führung. Die Ereignisse überschlugen sich nun. Ein Kopfball von Mlapa wurde auf der Linie geblockt, einen weiteren von Jaissle konnte Müller fangen. Mainz brachte die Führung über die Zeit und bleibt damit gegen 1899 Hoffenheim ungeschlagen. Die Kraichgauer erwartet nun ein Auswärtsspiel gegen Borussia Mönchengladbach, bevor dann der Tabellenführer Borussia Dortmund in der Rhein-Neckar-Arena gastiert.

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