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12.10.2011

Nächster Gegner: Labbadia setzt auf Erfahrung

Trainerwechsel in der Hinrunde waren beim VfB Stuttgart zuletzt keine Seltenheit. Auf Babbel folgte Groß, auf Groß Keller und auf Keller letztlich Labbadia. Doch das Wechselspiel scheint sich in diesem Jahr nicht zu wiederholen. Labbadia sitzt fest im Sattel. Mit 13 Punkten aus den ersten acht Spielen hat der gebürtige Darmstädter schon jetzt einen Zähler mehr eingefahren, als der VfB zum Ende der letztjährigen Vorrunde vorzuweisen hatte. Einzig die Heimbilanz in der fertiggestellten Mercedes-Benz-Arena ist noch ausbaufähig.

Im kommenden Auswärtsspiel gegen den VfB Stuttgart erwartet 1899 Hoffenheim und seine mitreisenden Schlachtenbummler eine besondere Premiere. Erstmals spielt der Kraichgau-Club in der nagelneuen Mercedes-Benz Arena. Am 04. August dieses Jahres wurde die neue Heimspielstätte des VfB feierlich eröffnet. Mit dabei waren unter anderem: VfB-Präsident Gerd E. Mäuser, VfB-Aufsichtsratsvorsitzender Prof. Dr. Dieter Hundt, Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG, und Stuttgarts Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster. Etwas mehr als zwei Jahre hatte es gedauert, ehe der Umbau während des laufenden Spielbetriebs abgeschlossen war. Insgesamt 60.441 Zuschauer finden im neuen Stadion Platz, 4.600 Besucher mehr als vor dem Umbau. Bei internationalen Spielen verringert sich die Kapazität auf rund 55.000 Sitzplätze.

Auswärts stärker als zuhause

Das erste Heimspiel in der neuen Arena gewann der VfB gegen den FC Schalke 04 mit 3:0. Freute man sich in der neu errichteten Cannstätter Kurve (der Fanblock der Heimfans) schon über eine neue Ära der Heimstärke, ging die zweite Partie in der Heimat mit 0:1 verloren. Gegner war Bayer Leverkusen. Der dritte Auftritt brachte erneut einen 3:0-Sieg, diesmal über Hannover 96. Im vierten Spiel wiederum setzte es eine unglückliche 1:2-Niederlage gegen den Hamburger SV. Eine durchwachsene Bilanz, die jedoch durch insgesamt sieben Auswärtspunkte aufgebessert wird und somit einen positiven Saisonstart der Schwaben markiert.

Viel Erfahrung und Zielstrebigkeit

Trainer Bruno Labbadia scheint es gelungen zu sein, den schwäbischen Fluch des alljährlich wiederkehrenden Einbruchs zum Saisonbeginn zu durchbrechen. Dafür setzte er vor allem auf erfahrene Akteure. Im Gegensatz zu den Jahren davor, als der VfB grundsätzlich für einen ausgeprägten Jugendstil stand, steht Stuttgart dieses Jahr mit einem Durchschnittsalter von 26,4 Jahren im unteren Mittelfeld der Bundesliga. Der VfB überzeugte vor allem durch zielstrebiges Offensivspiel und torgefährliche Stürmer – allen voran Martin Harnik. Der Österreicher erzielte bereits vier Tore in der laufenden Saison. Cacau mit drei und der Japaner Shinji Okazaki mit zwei Treffern folgen in der teaminternen Wertung

Hoffenheim wartet auf den ersten Sieg

Im alten Gottlieb-Daimler-Stadion war den Hoffenheimern das Siegen verwehrt geblieben. Dreimal trafen die Teams dort aufeinander, eine Niederlage und zwei Unentschieden waren die Resultate. In der Mercedes-Benz Arena heißt es daher: Neues Stadion, neues Glück!

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