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15.08.2011

Nachgefragt bei Tom Starke

„Sein Name ist Programm“ titelten diverse Tageszeitungen nach dem Sieg gegen Dortmund. Diese Sichtweise teilen wir vorbehaltlos und haben bei Tom Starke nachgefragt.

Tom, wie fühlt sich der Sieg gegen den Deutschen Meister mit zwei Tagen Abstand an?

Immer noch sehr gut. Wir haben etwas Besonderes geleistet, das uns keiner zugetraut hätte. Es wird sich aber erst in den nächsten Spielen zeigen, was der Sieg wirklich wert war.

Kannst du uns das Siegtor von Sejad Salihovic mal aus der Sicht eines Torhüters beschreiben? Der Ball schlug ja wie eine Rakete hinter Weidenfeller ein.

Es war ein toller Freistoß von Sejad. Dazu kann man ihn nur beglückwünschen. Bei ihm weiß man als Torhüter nie, ob er den Ball über die Mauer zirkelt oder ins Torwarteck schießt. Das macht ihn unberechenbar. Zudem hat er den Ball auch optimal getroffen.

In den Schlussminuten musste man doch noch um den Sieg bangen, da einige Konterchancen nicht zu Ende gespielt wurden.

Daraus müssen wir lernen. Vier-gegen-Zwei-Situationen muss man natürlich besser ausspielen. In der Regel wird man dafür auch noch bestraft. Aber nach zwei Spieltagen kann noch nicht alles passen.

Du konntest gestern nicht trainieren, bist am trainingsfreien Montag zur Behandlung ans Trainingszentrum gekommen. Wie geht's dir und wie sieht's aus im Hinblick auf das Spiel am Samstag?

Es ist alles in Ordnung. Ich habe die üblichen Regenerationsmaßnahmen absolviert und mich von unseren Physiotherapeuten behandeln lassen. Das ist das Standardprogramm nach einem Bundesliga-Spiel.

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