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17.02.2011

Nachgefragt bei Boris Vukcevic

Zwei Heimspiele in zwei Wochen. Vor der ersten Partie gegen den 1. FC Köln hat achtzehn99.de bei Boris Vukcevic nachgefragt.

Boris, letzte Woche gab es eine schmerzhafte 0:4-Niederlage bei Bayern München. Schwirrt diese Partie immer noch in den Köpfen herum?

Nein. Das Spiel ist abgehakt. Es war natürlich keine gute Vorstellung von uns. Aber lieber verliert man ein Mal hoch und macht alles falsch als dass man zwei, drei Spiele hintereinander verliert. Jetzt kommt Köln und wir versuchen es natürlich besser zu machen als vergangenen Samstag.


Wie ist solch eine Leistung gegen die Bayern zu erklären, wenn zwei Spiele zuvor gewonnen wurden?

Wir hatten uns viel vorgenommen, davon aber wenig umgesetzt. Es gab viele Probleme. Taktisch haben wir nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Nach den beiden frühen Toren der Bayern war es für uns schwer, wieder in die Partie zurückzufinden. Wenn Robben und Ribèry ins Rollen kommen, ist es schwer, sie zu stoppen.


Drei der letzten vier Heimspiele gegen Köln gingen verloren. Wie wollt Ihr die Kölner am Samstag schlagen?

Ich denke, dass wir sie über außen knacken können. Da entstehen Freiräume und dort können wir sie eher bezwingen als im Zentrum, wo sie in den letzten beiden Spielen gegen Bayern und Mainz sehr kompakt standen. Aber wir müssen natürlich aufpassen, sie haben im Angriff mit Podolski und Novakovic das torgefährlichste Sturmduo der Bundesliga.


Dein Gegenspieler wird höchstwahrscheinlich Christian Eichner sein. Ist es ein Vorteil, dass Du seine Spielweise kennst?

Wenn ich spiele, werde ich wahrscheinlich auf ihn treffen. Aber ich versuche mein Spiel aufzuziehen egal, wer mir gegenüber steht. Natürlich kenne ich die Spielweise von Christian, aber wenn ich mir im Vorfeld zu viele Gedanken mache, geht das meistens in die Hose.


Du gilst als Spieler mit sehr vielen guten Eigenschaften. Das Tore schießen zählt aber nicht unbedingt dazu, oder?

Aber ich arbeite daran. Ich bin nicht der Vollstrecker, das stimmt schon. Ich bin eher ein Spielertyp, der seine Teamkollegen in Szene setzen möchte. Wobei ich auch Tore schießen kann, aber das steht bei meinem Spiel nicht im Vordergrund.


Wie bist Du mit Deiner Entwicklung bislang zufrieden? Im vergangenen Jahr warst Du noch der Top-Joker der Liga, in dieser Saison hast Du den Sprung zum Stammspieler geschafft.

Meine Entwicklung war bisher sehr gut und das soll auch so bleiben. Die nächsten Spiele möchte ich natürlich auch von Beginn an machen und dem Team helfen, zu gewinnen. Das steht für mich im Vordergrund.

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