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07.04.2011

Mit Derbysieg Freiburg überholen

0:1 im Hinspiel, ein Punkt und einen Tabellenplatz liegt 1899 Hoffenheim hinter dem SC Freiburg. Beide Teams blicken auf eine kleine Negativserie zurück. Im Baden-Derby wollen Hoffenheim und Freiburg wieder dreifach punkten. Für die Nordbadener bedeutet ein Sieg, Freiburg in der Tabelle zu überholen.

Die Mannschaft sei motiviert, dies zu schaffen, verspricht Trainer Marco Pezzaiuoli. In der Rückrunde jubelte seine Elf erst drei Mal über einen Sieg (zuletzt gegen Borussia Dortmund). Deshalb sagt der 42-Jährige: „Für uns gilt es, mal wieder zu gewinnen." Das Gleiche gilt für die Freiburger, die nun schon seit sechs Spieltagen versuchen, die 40-Punkte-Marke zu knacken. Vier Niederlagen in Folge und zuletzt ein 1:1 in Mainz haben dies bislang verhindert. Hoffenheims Winterneuzugang Edson Braafheid, der selbst schon einige Derbys erlebt hat, freut sich auf das badische Aufeinandertreffen: „Derbys sind immer speziell, weil man immer der Beste in der Region sein will. Aber ich glaube, dass die Zuschauer ein attraktives Spiel zu sehen bekommen, weil zwei Mannschaften aufeinander treffen, die offensiven Fußball spielen."

Kompakt auf kleinem Feld

„Viel Kampf auf engem Raum" erwartet Pezzaiuoli in Freiburg. Der Trainer spielt damit auf die Tatsache an, dass beide Teams das Pressing und offensives Verteidigen bevorzugen und sehr kompakt spielen. „Freiburg hat mit die kompakteste Mannschaft im Spiel gegen den Ball in der Liga" schätzt Pezzaiuoli die Spielweise der Elf von Trainer Robin Dutt ein. Eng wird es auf dem Feld aber auch, weil Freiburg den kleinsten Platz der Liga hat. Fast so lang wie breit ist das Feld im badenova-Stadion. Das könnte Hoffenheim natürlich auch in die Karten spielen. Gegen den Hamburger SV und den BVB stand die Defensive sehr kompakt und kassierte kein Gegentor. Auf kleinem Platz ist somit noch weniger Raum für den Gegner. Auch Braafheid lobt die Defensivarbeit seiner Mitspieler: „Momentan funktioniert die Defensive gut." Die Umstellung im Mittelfeld mit Andreas Ibertsberger als Sechser neben Sebastian Rudy funktionierte gegen den HSV gut. „Im Mittelfeld ist Andreas ein wichtiger Stabilisator", lobt der Coach.

Verletztenliste wächst

Laut Braafheid fehlt momentan die letzte Konsequenz vor dem Tor. „Wir müssen den Glauben an uns haben, Tore zu schießen." Auch sein Landsmann Ryan Babel wartet noch immer auf sein erstes Bundesligator. Da sein Einsatz aufgrund einer Entzündung im Knie stark gefährdet ist, wird der Niederländer wohl noch länger darauf warten müssen. Neben Babel werden Sejad Salihovic, Boris Vukcevic und Matthias Jaissle sowie Chinedu Obasi und Manuel Gulde definitiv ausfallen.

Daten und Fakten

Das Baden-Derby blieb bisher immer ohne Heimspielsieger. In drei Spielen holten sowohl Freiburg als auch Hoffenheim drei Punkte auswärts, ein Mal trennten sich die Teams unentschieden. Mit einem Sieg in Südbaden würde 1899 den SC vom achten Platz verdrängen. Hoffenheim konnte aber nur eins der letzten sieben Ligaspiele gewinnen, aber auch Freiburg war seit fünf Spieltagen nicht mehr siegreich.

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