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01.07.2011

Hoffenheim schlägt Wormatia Worms

1899 Hoffenheim hat das Testspiel gegen Wormatia Worms am Freitagabend mit 2:1 für sich entschieden. Nachdem 1899 zunächst in Rückstand geriet, sorgte Roberto Firmino für den Ausgleich. Ein Eigentor brachte gegen Ende der Partie noch den Sieg.

Knapp 1700 Zuschauer fanden den Weg auf den Sportplatz des SV Gimbsheim, der sich im Rahmen des 100jährigen Vereinsjubiläums als Gastgeber der heutigen Partie präsentierte. 1899 begann die Partie gegen den Regionalligisten verhalten. Die logische Konsequenz war ein Chancenübergewicht auf Seiten der Wormser. Aber Daniel Haas, heute anstelle von Tom Starke im Tor der Hoffenheimer, hatte mit den ersten Chancen keine Probleme.

Das Spiel plätscherte weiter vor sich hin und nur wenige Torraumszenen ergaben sich für die beiden Teams. Hoffenheim wurde vor allem nach zwei Standardsituationen gefährlich, aber keiner der beiden Eckbälle führte zum erhofften Torerfolg. Über den konnte sich gegen Ende der ersten Halbzeit die Wormatia freuen. In der 38. Minute versenkte Mittelfeldspieler Martin Gollasch den Ball nach einem Abwehrfehler von Hoffenheims Innenverteidigung im Netz. Hoffe lag hinten und drehte auf. Die Folge war der Ausgleich durch Roberto Firmino mit dem Pausenpfiff.

Zu Beginn der zweiten Hälfte tauschte 1899 Trainer Holger Stanislawski fast die gesamte Mannschaft aus. Starke ersetzte Haas, für Jaissle fand sich Florian Ruck auf dem Platz wieder. Außerdem für die zweiten 45 Minuten dabei: Sven Schipplock, Peniel Mlapa, Andreas Beck, Jannik Vestergaard und Denis Thomalla. Stanislawski nutzte das Spiel offensichtlich um auszuprobieren. So fand sich Rechtsverteidiger Beck im rechten Mittelfeld vor Johnson wieder. Auch im zweiten Durchgang sparten die Mannschaften mit Großchancen. Hoffenheim hatte den unterklassigen Gegner im Griff, man merkte dem Team jedoch an, dass es sich erstens noch in der Vorbereitung befand und zweitens in dieser Besetzung noch nie auf dem Platz gestanden hatte.

Die Kraichgauer erhöhten zu Beginn der letzten 30 Minuten den Druck und kamen durch Mlapa und Kaiser zu weiteren Gelegenheiten. Worms bietete sich dadurch Platz zu Kontern, sie konnten diesen aber nicht in Tore ummünzen. Die Partie wurde härter geführt, ohne grob unfair zu werden. An Niveau konnte die Partie jedoch nicht zulegen. Schipplock und Thomalla kamen zu weiteren Torraumszenen, jedoch ohne nennenswerten Abschluss. Fünf Minuten vor Ende fiel dann standesgemäß und dem Spielverlauf entsprechend die Entscheidung per Eigentor. Kaiser suchte Thomalla, fand aber nur ein Bein des Gegners, von wo aus die Kugel ins Tor kullerte.

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