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27.10.2011

Gegen Schalke: Die Englische Woche vergolden

Die Englische Woche verlief für 1899 Hoffenheim bislang äußerst erfolgreich: Drei Punkte gegen Mönchengladbach und der Einzug ins DFB-Pokal-Achtelfinale – fehlt noch ein Erfolg am Samstag, 15.30 Uhr in der Veltins-Arena, gegen den FC Schalke 04, um die Englische Woche zu vergolden.

Mit zwei Siegen innerhalb weniger Tage im Rücken, reist die Mannschaft von Cheftrainer Holger Stanislawski nach Gelsenkirchen. Die Aufgabe ist klar: den positiven Trend fortzusetzen. Das Selbstvertrauen ist da, aber nicht nur auf Seiten der Hoffenheimer. Auch den Königsblauen glückten zuletzt zwei Siege in Serie, weshalb Stani ein „hochinteressantes Spiel“ erwartet. „Wir dürfen nicht den Fehler machen, zu verhalten aufzutreten“, mahnt er und fordert seine Jungs auf, „zielstrebig und mutig“ zu agieren.

Rotation möglich

Nach dem der Cheftrainer seine Startelf bereits am Dienstabend durcheinander wirbelte und auf fünf Positionen wechselte, könnte es auch am Samstag Veränderungen geben. Sebastian Rudy, Vedad Ibisevic, Isaac Vorsah, Roberto Firmino und Gylfi Sigurdsson scheinen die aussichtsreichsten Kandidaten für einen Platz in der Anfangsformation zu sein. Doch Stani betont: „Alle meine Jungs haben die Qualität in der Bundesliga zu spielen.“ Aufgrund taktischer Überlegungen könne es aber durchaus auf der einen oder anderen Position zu einem Wechsel kommen. „Das hat nichts mit Namen zu tun. Wir stellen die Elf auf, von denen wir überzeugt sind, die größtmöglichen Chancen auf einen Erfolg zu haben. Da müssen Eitelkeiten hinten anstehen - im Sinne der Mannschaft“, so Stani. Ob sich auch ein Wechsel zwischen den Pfosten anbahnt, konnte der Hamburger am Donnerstag noch nicht beantworten. „Tom hat wieder zweimal mit der Mannschaft trainiert. Wir müssen sehen, wie er die Belastung wegsteckt.“ Die Entscheidung wird wohl erst im Abschlusstraining am Freitag fallen.

Königsblau ohne Glanz, aber effizient

Auch auf Schalke ist die Torwartfrage vor dem Gastspiel der Hoffenheimer noch offen. Ob Lars Unnerstall nach der Verpflichtung Timo Hildebrands weiterhin zwischen den Pfosten stehen wird, ist noch unklar. Obgleich der Nachwuchskeeper ein sicherer Rückhalt in den vergangenen Partien war, drängt der erfahrene Ex-Hoffenheimer auf sein Debüt – vielleicht schon am Samstag gegen seine ehemaligen Teamkollegen. Am gestrigen Mittwoch im DFB-Pokal hütete Unnerstall noch einmal den Kasten und hielt seine Mannen mit guten Paraden im Spiel. Denn es war kein glanzvoller Auftritt, den die Schalker im Karlsruher Wildparkstadion darboten. Vielmehr präsentierte sich S04 wie eine Spitzenmannschaft, ließ die tapfer kämpfenden Karlsruher mitspielen, um mit geringem Aufwand und einem gelungenen Angriff in der Schlussphase den Einzug ins DFB-Pokal-Achtelfinale perfekt zu machen. Wer anderes als Klaas-Jan Huntelaar schoss die Knappen in die nächste Runde. Nach Vorlage von Fuchs köpfte der Niederländer in der 81. Minute die Führung, die Matip zwei Minuten später noch ausbaute. Die Torbilanz des Torjägers wird langsam unheimlich. In 19 Pflichtspielen traf er 17 Mal für Königsblau und wird der Hoffenheimer Defensive am Samstag alles abverlangen.

Daten und Fakten

Hoffenheim blickt der Auswärtspartie auf Schalke positiv entgegen. Zwei der letzten drei Aufeinandertreffen in der Veltins-Arena konnte Hoffenheim für sich entscheiden (3:2, 1:0). Einzig die Partie in der Saison 2009/10 verlor man mit 0:2. Zudem feierte die TSG im Dezember 2008 im Mannheimer Carl-Benz-Stadion gegen S04 dank eines Freistoßtreffers zum 1:1-Endstand von Selim Teber die Herbstmeisterschaft.

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