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24.10.2011

Gegen Köln: Auf zur Revanche!

„Tod oder Gladiolen“ erwarten seine Mannschaft, sagte Holger Stanislawski auf der Pressekonferenz vor dem DFB-Pokalspiel gegen den 1. FC Köln und zitierte damit den Ex-Bayern Coach Louis van Gaal. Was der Niederländer mit dem Sprichwort aus seiner Heimat einst ausdrücken wollte, gilt am Dienstag auch für Hoffenheim: Im Pokal zählt nur ein Sieg und damit der Einzug ins Achtelfinale.

1899 erwartet im ersten Flutlichtspiel der Saison den 1. FC Köln in der heimischen WIRSOL Rhein-Neckar-Arena. Das letzte Aufeinandertreffen ist noch gar nicht so lange her. Am 7. Spieltag reisten die Kraichgauer nach Köln, brachten aber nichts Zählbares mit nach Hause. Heute weiß Stani, was schief lief bei der 0:2-Niederlage: „Wir waren viel zu langsam und hatten zu viele Ballkontakte, bis wir zum Abschluss kamen.“

Pokal hat seine eigenen Gesetze

Wie man es gegen die kompakt stehenden Kölner besser macht, bewies am Wochenende Meister Borussia Dortmund. Mit 5:0 fegten sie die Geißböcke aus dem Stadion. Gerade deshalb erwartet 1899-Trainer Stanislawski eine hoch motivierte Gästemannschaft, die alles daran setzen werde, „die Niederlage in der Bundesliga wieder gut zu machen.“ Ohnehin hat der Pokal bekanntlich seine eigenen Gesetze, wie auch Stani betont: „Es ist eine völlig andere Partie, ja sogar ein völlig anderer Wettbewerb!“ Jeder könne sich an die Überraschungen erinnern, die das Verbandsturnier in regelmäßigen Abständen produziere.

Rotation möglich

Welche Spieler auflaufen werden, hat der Trainer noch nicht entschieden. „Das machen wir nach der morgigen Abschlusseinheit.“ Fest steht bisher nur, dass Stani trotz des Sieges gegen Borussia Mönchengladbach rotieren möchte. Die englische Woche bietet dem Trainerteam die Möglichkeit, bisherige Ersatzspieler zum Einsatz kommen zu lassen und so den Konkurrenzdruck im Kader zu erhöhen. Eine Situation, die laut Sigurdsson auch den Spielern zugute kommt: „Konkurrenzdruck ist gut für den Verein und die Mannschaft. Jeder ist gefordert, sich ständig zu verbessern.“ Personal ist nach der Rückkehr etlicher verletzter Spieler genug vorhanden, wie der Coach berichtet: „Wir haben 20 Spieler, die sich etwa auf demselben Niveau befinden.“ Einzig Tom Starke (Gehirnerschütterung), Tobias Weis (Angina) und Matthias Jaissle (Achillessehnenentzüdung) stehen nicht zur Verfügung.

Noch ausreichend Tickets

Auf eine lautstarke Unterstützung dürfen sich die Spieler freuen, obgleich es noch zahlreiche Tickets an den Abendkassen geben wird. Rund 15.000 Eintrittskarten wurden im Vorfeld abgesetzt. Die Tageskassen öffnen ab 18 Uhr. Zuvor können bereits ganztägig im Ticket-Shop der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena Karten bezogen werden.

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