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25.08.2011

Gegen Bremen: Die Hoffnung auf ein Offensiv-Spektakel

„Das alte Werder ist wieder da“, freut sich Cheftrainer Holger auf den Offensiv-Gipfel gegen Werder Bremen am Samstag, 15.30 Uhr in der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena.

In der Tat erinnert die Spielweise der Hansestädter nach einem Jahr Abstinenz wieder an alte Zeiten, in denen Ergebnisse wie das 5:4 im September 2008 gegen Hoffenheim keine Seltenheit, sondern eine schöne Regelmäßigkeit darstellten. Tore erwartet „Stani“ daher auch am Samstag, wenn zwei offensiv ausgerichtete Teams für einen hohen Unterhaltungswert bei den Fans sorgen wollen. „Wir wollen beide auf Sieg spielen. Da wird sich auch die eine oder andere Chance für den Gegner ergeben“, sagt Stanislawski, der seinem Gegenüber Thomas Schaaf eine besondere Wertschätzung entgegenbringt. „Die Spielphilosophie von Thomas Schaaf gefällt mir. Sie erarbeiten sich viele Chance, auch auf die Gefahr hin, ein Gegentor zu bekommen. Mir persönlich wäre ein 5:3 auch lieber als ein 2:0.“

„Müssen unser Spiel durchsetzen“

Wie man am Samstag möglichst ein Tor mehr erzielen möchte als die Grün-Weißen, ließ sich "Stani" wieder einmal nicht entlocken. „Wir meinen schon die eine oder andere Situation erkannt zu haben, in der man Bremen treffen kann. Ob uns das gelingt wird sich zeigen.“ Verteidiger Marvin Compper war ein wenig mehr zu entlocken. „Bremens Offensive ist nicht zu stoppen, in dem wir ihre Defensive beschäftigen, sondern wir müssen unsere Art Fußball zu spielen auch in diesem Spiel durchsetzen.“

Fortschritte, aber keine Rückkehrer

Die Verletzenliste wird indes nicht kleiner und so widmete sich der Cheftrainer auf der Pressekonferenz am Donnerstag ausführlich den Rekonvaleszenten. Beginnen wir mit etwas Positivem: Andreas Ibertsberger konnte die gesamte Woche schmerzfrei trainieren, auch das Spiel bei der U23 am Sonntag überstand der Österreicher ohne Probleme. „So ganz zufrieden war ich nicht. Doch es war wichtig, die kompletten 90 Minuten abspulen zu können und Spielpraxis zu sammeln“, sagt Ibertsberger über seinen Gastauftritt bei der U23 gegen Fürth. Anders stellt sich die Situation bei Gylfi Sigurdsson, Knowledge Musona, Matthias Jaissle, Tobias Weis, Vedad Ibisevic, Boris Vukcevic und Manuel Gulde dar. Sigurdsson und Musona machen Fortschritte und sollen nach der anstehenden Länderspielpause wieder langsam ins Mannschaftstraining integriert werden. Musona absolvierte in dieser Woche schon wieder ein leichtes fußballspezifisches Training mit Ball. Bei Jaissle, Weis, Vukcevic, Ibisevic und Gulde ist noch Geduld gefragt. Besonders Tobias Weis müsse man noch bremsen. „Tobse möchte am liebsten direkt vom OP-Tisch auf den Platz“, erzählt der Coach.

Noch Tickets an den Tageskassen

Rund 3500 Tickets wird es am Samstag an den Tageskassen der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena noch geben. 1600 im Gäste- sowie rund 1900 im Heimbereich. Die Tageskassen öffnen zwei Stunden vor dem Spiel. Auch „Stani“ hofft auf die Unterstützung des eigenen Anhangs. „Es treffen zwei offensivstarke Mannschaften aufeinander. Ich erwarte viele Tore und einen Hoffenheimer Sieg. Das Spiel darf man sich nicht entgehen lassen. Wir hoffen auf eure Unterstützung.“

Daten und Fakten

20 Tore fielen in den sechs Aufeinandertreffen in der Bundesliga – macht 3,33 Tore im Schnitt. Während die Bremer dreimal in der Schlussviertelstunde ein netzten, blieb 1899 in Halbzeit zwei noch gänzlich ohne Gegentreffer. Hoffenheim stellt nach den Bayern die zweitbeste Defensive der Liga, Bremen nach Schalke den besten Angriff. Wenn das mal keine Voraussetzungen für einen wahren Fußball-Leckerbissen sind.

Daten & Fakten zum Spiel »

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