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ALLGEMEIN
28.06.2011

Die WM-Teams in der Rhein-Neckar-Arena: die Super Eagles

Sechs Auswahlmannschaften werden Auftritte in der Rhein-Neckar-Arena absolvieren. achtzehn99.de stellt diese Teams genauer vor. Was sind die Erwartungen, wer sind die Spitzenspielerinnen und worauf gilt es besonders zu achten.

Wer wird „Weltmeisterin“, wie schneiden unsere Mädels ab und was erwartet die Zuschauer während der Frauen-WM in der Sinsheimer Rhein-Neckar-Arena? Die Antworten auf diese Fragen gibt es ab dem 26. Juni, wenn der Starschuss für die erste Fußball-Weltmeisterschaft im Kraichgau fällt und 16 Nationen in Deutschland für ihren Traum vom Titel kämpfen.

Nigeria – das Maß aller Dinge in Afrika

Auch wenn sich die „Super Eagles“ auf der Weltbühne bislang nur selten in den Vordergrund spielen konnten – auf dem afrikanischen Kontinent sind sie eine Macht. Sechs der sieben Afrikameisterschaften entschied Nigeria für sich und besitzt in Sachen Frauenfußball die längste Tradition. Nun fühlen sich die Frauen aus Westafrika bereit, auch außerhalb ihres Heimatkontinents für Furore zu sorgen. Ein erster Achtungserfolg gelang bei der U20 WM in Deutschland, wo man sich erst dem Gastgeber im Finale geschlagen geben musste (0:2).

Das Team

Rekordnationalspielerin Maureen Mmadu ist die einzige afrikanische Spielerin, die auf mehr als 100 Einsätze im Nationaldress zurückblicken kann. Seit über zehn Jahren spielt sie für Nigeria. In der Sturmreihe vor ihr sind Stella Mbachu und Perpetua Nkwocha gesetzt. Bundestrainerin Silvia Neid sagt über die Stärken der Afrikanerinnen: „Sie haben mir bei der U20 WM imponiert, vor allem, was Athletik, Technik und Laufbereitschaft angeht.“

Die Ziele

Das bisher beste Ergebnis bei einer WM Endrunde für den auf Platz 27 der FIFA Rangliste rangierenden Verband war eine Viertelfinalteilnahme. 1999 scheiterte man dort am späteren Drittplatzierten Brasilien mit 3:4. 2011 spekuliert man in Nigeria auf den zweiten Platz in der Gruppe A, um so erneut mindestens bis ins Viertelfinale vorzustoßen. Trainerin Ngozi Uche, die erste weibliche Trainerin Nigerias, zeigt sich überzeugt, dass ihre Mannschaft das Zeug dazu hat: „Wir haben eine starke Mannschaft und an unseren Fehlern aus der Vergangenheit gearbeitet. Jetzt sind wir topfit für die Endrunde.“

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