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FRAUEN
08.09.2011

DFB-Pokal: Siegen für ein Heimspiel

Die 2. Bundesliga macht bereits nach zwei Spieltagen eine Pause, für die Frauen von 1899 Hoffenheim steht dennoch ein Pflichtspiel an. In der zweiten Runde des DFB-Pokals trifft die Elf von Trainer Jürgen Ehrmann auf den TSV Crailsheim. Mit einem Sieg in Crailsheim will man die nächste Runde erreichen und dann endlich mal ein Heimspiel zugelost bekommen.

Seit fünf Pokalspielen warten die Hoffenheimerinnen nun schon auf ein Heimspiel im nationalen Pokal-Wettbewerb, bisher blieb ihnen dieses Glück aber immer verwehrt. In der vergangenen Saison musste Hoffenheim auswärts in Aachen, Sindelfingen und Hamburg antreten. In diesem Jahr führte die erste Runde nach Weinberg und nun steht das Auswärtsspiel beim Ligarivalen vor der Tür. Ehrmanns Wunsch „noch eine Runde weiterzukommen und dann einen Bundesligisten zugelost zu bekommen, aber es soll ein Heimspiel sein“, ist da sehr verständlich.

Gegen Crailsheim noch sieglos

Mit dem 9:2 vom vergangenen Wochenende im Rücken dürfte das Selbstvertrauen bei 1899 groß sein. Was häufig bemängelt wurde, klappte gegen Löchgau bestens – die Chancen wurden genutzt und vor allem die beiden Neuzugänge Christina Arend und Annika Eberhardt überzeugten mit zwei und drei Toren. Auf der Homepage des TSV Crailsheim wird Hoffenheim als „scheinbar übermächtiger Gegner“ beschrieben – woher diese Formulierung stammt, ist fraglich, denn gegen Crailsheim wartet Hoffenheim noch auf ein Erfolgserlebnis. Das Hinspiel in der vergangenen Saison endete nach 1:0-Führung für 1899 noch 1:1, im Rückspiel unterlag Hoffenheim mit 1:2. In diese Saison startete Crailsheim eher durchwachsen: In der Liga gab es einen Sieg und eine Niederlage, in der ersten Runde des Pokals schrammte der TSV beim TSV Neckarau nur knapp an einer Blamage vorbei. Die Tore beim 2:0-Sieg fielen erst in den letzten fünf Minuten, eins davon war ein Eigentor. Im Pokal können sich die beiden Teams aufeinander einstimmen, denn eine Woche später treffen Crailsheim und Hoffenheim in der Meisterschaft erneut im Schönebürgstadion aufeinander.

Ausfälle und Wackelkandidatinnen

Personell sieht es bei Hoffenheim ähnlich aus wie in der vergangenen Woche. Stefanie Zinner und Leonie Pankratz werden auch dieses Spiel als Zuschauer verfolgen werden. Beide plagen noch ihre Verletzungen am Schienbein (Zinner) und der Ferse (Pankratz). Nach ihrer verletzungsbedingten Auswechslung gegen Löchgau, ist auch der Einsatz von Sophie Howard (Gehirnerschütterung) noch fraglich. Ob die Innenverteidigerin auflaufen kann, entscheidet sich erst kurzfristig. Susanne Hartel konnte in dieser Woche nach ihrer Sprunggelenksverletzung erstmals wieder mit der Mannschaft trainieren. Auch hier kann allerdings erst kurzfristig entschieden werden, ob die Angreiferin für ein Pflichtspiel schon wieder fit genug ist.

Oberliga: Aufsteiger fordert Hoffenheim II

In der Oberliga Baden-Württemberg steht der zweite Spieltag auf dem Programm. Nach dem 2:1-Sieg im ersten Spiel beim Karlsruher SC möchte 1899 Hoffenheim II an die gute Leistung anknüpfen und gegen Aufsteiger TSG HD-Rohrbach die nächsten Zähler für die Mission Aufstieg sammeln. Das Trainerteam um Marco Göckel und Lena Forscht hat bei der Kaderbenennung fast die Qual der Wahl, denn bis auf zwei (Stefanie Klug und Miriam del Brio, beide verletzt) stehen den Trainern alle Spielerinnen zur Verfügung. Gegen HD-Rohrbach, das nach 2004 zum zweiten Mal in der Oberliga dabei ist, will Hoffenheim II den zweiten Sieg in der noch jungen Saison klar machen. Die Gäste reisen mit einer Niederlage im Rücken an. Das erste Saisonspiel gegen den SC Unterzeil-Reichenhofen verlor die TSG mit 0:3. Anpfiff ist am Sonntag, 11. September um 17 Uhr am Förderzentrum in St. Leon.

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