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AKADEMIE
29.05.2011

4.000 Besucher beim Tag der Offenen Tür im Kinderzentrum

Mit einer durchweg positiven Bilanz ging am Sonntag der Tag der Offenen Tür im Kinderzentrum der achtzehn99 AKADEMIE über die Bühne. Wetter, Besucherzahlen, Organisation, Attraktivität der einzelnen Programmpunkte – es stimmte einfach alles. „Wir sind absolut positiv überrascht über die positive Resonanz, wie begeistert die Kinder und Erwachsenen unser Angebot genutzt haben“, sagte der Leiter des Kinderzentrums, Dominik Drobisch.

Schon früh am Morgen herrschte auf der Hoffenheimer Silbergasse, der Zufahrtsstraße zum Dietmar-Hopp-Stadion, buntes Treiben. Über 100 E- und F-Jugendmannschaften hatten für den Minifußball-Spieltag gemeldet. Vor, neben und im Stadion herrschte großes Gedränge. Sowohl auf dem Schulsportplatz als auch im Stadion hatten die Hoffenheimer Kindertrainer 32 Felder abgesteckt, auf denen es drunter und drüber ging. Drei gegen Drei auf je zwei Tore, keine Schiedsrichter, keine Trainer, kein Gesamtsieger. Der Spaß stand im Vordergrund. Und den hatten nicht nur die E- und F-Jugendlichen, sondern auch die anderen Kids, die das vielfältige Rahmenprogramm ausgiebig ausnutzten. „Das waren über den gesamten Tag verteilt rund 4.000 Menschen", freute sich Drobisch, der zusammen mit seinem Team bestehend aus Paul Tolasz, Martin Schenk, Sebastian Bacher, Bariş Altusz, Benjamin Scherer, Carsten Kuhn, Björn König und Sajan Wagner diesen Tag auf die Beine gestellt hatte.

Im Inneren des Kinderzentrums standen die Räume der Öffentlichkeit offen, die sich so ein Bild über die tägliche Arbeit im KidZ machen konnte. Drobisch selbst hielt Vorträge im Seminarraum, wo sich das ganze Jahr über die Kindertrainer der Region fortbilden können, im Kinderaufenthaltsraum wurde der Tischkicker malträtiert, im Gymnastikraum gab es Demo-Einheiten durch die Ballschule Heidelberg, in den Räumen von „Anpfiff ins Leben" war Entspannung und Kinderschminken angesagt. Doch damit nicht genug: Auf dem angrenzenden Kletterparcours ging es im wahrsten Sinne des Wortes drunter und drüber, auf der Hüpfburg, auf dem Trampolin, auf den Klettergerüsten - alles unter kompetenter Aufsicht. Und auf dem Kunstrasenplatz wurde an mehreren Stationen das KidZ-Abzeichen abgelegt. Außerdem hatte jedes Kind die Möglichkeit, an einem exemplarischen Kinderfußball-Spielfest teilzunehmen. „Der Tag war geprägt von kindgerechten Spielen und Übungen, so konnten wir unsere Ausbildungsphilosophie sehr gut präsentieren. Mein Team mit allen Mitarbeitern und Helfern hat für einen optimalen Ablauf dieser großartigen Veranstaltung gesorgt", sagte Drobisch. Zum Abschluss gab Dominik Kaiser aus dem Hoffenheimer Profi-Kader eine heiß begehrte Autogrammstunde, mit dabei auch „Hoffi" sowie das Anpfiff-ins-Leben-Maskottchen Toni.

Promi-Spiel: 18.000 Euro für den guten Zweck

Am Ende des Minifußball-Spieltags wurden alle 630 teilnehmenden Kinder mit einem T-Shirt belohnt. Anschließend konzentrierte sich alles aufs Dietmar-Hopp-Stadion, wo der Höhepunkt des Tages wartete. Während Diego Maradona - nicht der echte, sondern das täuschend echte Double Ali Atici aus Bad Ditzenbach - fleißig Autogramme verteilte und für Fotos posierte, bereitete sich die Hoffenheimer Traditionself auf ihr wichtiges Spiel gegen die Schwaben All Stars vor. Die Schwaben All Stars, von Karl-Heinz Förster trainiert und mit ehemaligen Nationalspielern wie etwa Guido Buchwald oder Maurizio Gaudino gespickt, waren für den guten Zweck nach Hoffenheim gekommen, um zu Gunsten des Mexiko-Hilfsprojekts „Pan de Vida" Geld einzuspielen. Finanziell ein voller Erfolg, sportlich weniger. Aber der Reihe nach: Durch den Verkauf von Tombola-Losen wurden rund 2.000 Euro eingenommen. „Hinzu kommen 10.000 von Audi, je 2.500 von Förch und SAP sowie 1.000 Euro von Draht-Mayr", so Kristian Baumgärtner, zweiter Vorsitzender von 1899 Hoffenheim und Organisator dieses Promi-Spiels. Insgesamt spielten beide Parteien also knapp 18.000 Euro ein, hinzu kamen 400 Euro aus der Versteigerung eines Nationalmannschaftstrikots. „Pan de Vida", Brot des Lebens, unterstützt ein Waisenhaus in Querétaro, der Stadt also, in der die deutsche Nationalmannschaft bei der WM 1986 ihre Gruppenspiele bestritt.

4:3 für „1899 Tradition"

Das Promi-Spiel endete mit einer faustdicken Überraschung. Zum ersten Mal überhaupt verloren die Schwaben All Stars ein Spiel auf deutschem Boden. Schon zur Pause lagen sie nach Toren von Markus Pukallus (2) und Marc-Tell Merkel hoffnungslos mit 0:3 im Hintertreffen, Trainer Karl-Heinz Förster geriet im Pausen-Interview mit Stadionsprecher Horst Heinlein in Erklärungsnot. Auf der anderen Seite machte Alfred Schön alles richtig. Nach dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer durch Dennis Förster (Sohn von Karl-Heinz‘ Bruder Bernd) stellte Rainer Scharinger, heute Trainer des Zweitligisten Karlsruher SC, den alten Abstand für „1899 Tradition" wieder her. Spannend wurde es, als Thomas Ziemer einen glasklaren Elfmeter verwandelte und Alfonso Garcà­a auf 4:3 verkürzte. Doch dann war die Sensation perfekt.

Für 1899 Tradition spielten: Andreas Gaber, Kevin Knödler, Thomas Faulstich, Marc Rapp, Marc-Tell Merkel, Matthias Born, Christian Möckel, Sascha Zrnic, Roland Dickgießer, Guido Streichsbier, Nesho Djuric, Thorsten Müller, Xaver Zembrod, Uwe Andorfer, Kristian Baumgärtner, Markus Pukallus, Marco Reinwald, Meik Spieler, Andreas Lässig, Matthias Keller, Oliver Hilbert, Jürgen Feil, Jürgen Maurer, Carsten Obermaier. Trainer: Alfred Schön. Gastspieler Audi: Andreas Zuth, Levent Yolcu, Christoph Stang, Tobias Ranisch.
Für die Schwaben All Stars spielten: Claus Reitmeier - Thomas Ziemer, Burkhard Reich, Jörn Andersen, Martin Driller - Silvio Meissner, Guido Buchwald, Bernd Förster - Maurizio Gaudino - Andreas Buck, Tomislav Maric. Von der Bank: Dennis Förster, Jochen Heisig, Peter Reichert, Alfonso Garcà­a, Rainer Krieg, Marc Oechler, Oliver Walla.

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