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29.04.2010

Interview der Woche: "Wollen die Saison so gut wie möglich abschließen"

Zwölf Treffer hat Vedad Ibisevic in dieser Saison bisher auf seinem Tore-Konto. Noch zwei Spiele stehen bis zur Sommerpause an - 180 Minuten, in denen der Bosnier diese Bilanz noch ausbauen kann. Vor der Auswärtspartie gegen Eintracht Frankfurt sprach achtzehn99.de mit dem Angreifer.

Am Samstag geht's nach Frankfurt. Was habt Ihr Euch für das letzte Auswärtsspiel vorgenommen?

Wir möchten die Saison so gut wie möglich abschließen, Spaß haben und uns auf die wichtigen Dinge konzentrieren. Dazu gehört die Arbeit gegen den Ball, schnelles Umschalten, offensiv zu spielen und letztendlich auch zu gewinnen.

Was erwartet Euch bei den Hessen?

Frankfurt hat eine sehr gute, spielerisch starke Mannschaft mit guten Einzelspielern. Es wird auf jeden Fall ein schwieriges Spiel am Samstag.

Bei der Mannschaft, aber auch bei Dir persönlich läuft es wieder besser. Ist das auch eine Frage des Selbstvertrauens?

Wir hatten bis vor den letzten beiden Spielen nicht viel Selbstvertrauen, haben aber immer daran gearbeitet und zum Glück ist uns so ein Spiel wie gegen Hamburg gelungen. Jetzt geht es darum, in den nächsten beiden Spielen dieses Selbstvertrauen weiter aufzubauen.

Nach einer langen Durststrecke hast Du in den letzten zwei Partien dreimal getroffen.

Ich selbst habe keine Minuten gezählt und lasse mich davon auch nicht beeinflussen, wenn andere das tun. Ich habe immer versucht, meine Leistung zu bringen und habe ja auch immer Torchancen gehabt. Das hat mich positiv gestimmt und ich habe weiter gearbeitet. Das wurde jetzt belohnt.

Die zweite Spielzeit von 1899 Hoffenheim in der ersten Liga neigt sich dem Ende zu. Wie siehst Du die Saison rückblickend?

Vor allem bin ich glücklich, dass ich nie verletzt war. Ich habe kein Spiel wegen einer Verletzung verpasst und auch kein einziges Training aussetzen müssen. Dass es nicht immer mit dem Toreschießen geklappt hat, ist völlig normal. Es war klar, dass ich nicht wieder 18 Tore in einer Halbserie machen werde und wusste auch, dass es keine einfache Saison wird.

In Dortmund hast Du nach Deiner Einwechslung getroffen. Hat Dir die kurze Auszeit auf der Bank gut getan?

Wenn man das rückblickend betrachtet, kann man sagen, dass der Trainer Recht hatte. Denn als ich reinkam, habe ich das Tor gemacht. Aber klar ist auch, dass ich nicht glücklich bin, wenn ich auf der Bank sitze. Ich glaube, kein Spieler, der Ehrgeiz hat, kann auf der Bank glücklich sein.

Gibt es eine Tormarke, die Du nächste Saison knacken willst?

Solche Ziele setzte ich mir nicht. Klar ist es mein Job, Tore zu machen. Ich möchte immer so viele Tore wie möglich schießen.

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