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U23
21.09.2010

U23 gastiert beim Schlusslicht SpVgg Weiden

Am Mittwochabend, 19 Uhr, steht Teil zwei der bayrisch-englischen Woche an. Nach dem 2:1-Sieg am Samstag beim 1.FC Nürnberg II ist die U23 nun beim Schlusslicht SpVgg Weiden zu Gast. Die Oberpfälzer warten noch auf ihren ersten Saisonsieg.

Eine Portion Günter Güttler könnten die Profis von 1899 Hoffenheim heute Abend gut gebrauchen. Vor knapp 20 Jahren sorgte der gebürtige Franke für die letzte Punktspiel-Niederlage des FC Bayern München in der Rhein-Neckar-Region - mit seinem Freistoßtor zum 1:0-Sieg des SV Waldhof Mannheim gegen Augenthaler, Thon und Co. Heute ist der mittlerweile 49-Jährige Trainer des Süd-Regionalligisten SpVgg Weiden und damit beschäftigt, seine Truppe für die morgige Partie gegen die Hoffenheimer U23 im Stadion am Wasserwerk einzustimmen.

Derzeit rangiert die Güttler-Elf auf dem letzten Platz und fuhr in acht Spielen gerade mal zwei Zähler ein. Beide jeweils mit einem 1:1 zu Hause gegen Darmstadt bzw. Nürnberg II. Zu wenig für die ambitionierten Oberpfälzer, die 2009 mit Pauken und Trompeten in die Regionalliga aufgestiegen waren und sich für den DFB-Pokal qualifiziert hatten. Gegen Borussia Dortmund setzte es in Runde eins eine 1:3-Niederlage, dennoch war die Euphorie in Weiden riesengroß.

Mittlerweile ist etwas Ernüchterung eingekehrt. Bei der SpVgg Greuther Fürth II setzte es kürzlich eine 0:6-Schlappe und der Traum von einer erneuten DFB-Pokal-Teilnahme platzte wenige Tage später durch ein blamables 2:3 nach Elfmeterschießen im Pokal beim Bezirksoberligisten SV Buckenhofen. „Es ist schon bedenklich, wie meine Spieler aufgetreten sind", gab sich Güttler nachdenklich. Dabei hat er einige Hochkaräter im Kader, wie etwa die Stürmer Sokol Kacani (ehemals Stuttgarter Kickers) oder Nico Beigang, dem vor Jahren als Torjäger von Darmstadt 98 eine große Zukunft vorausgesagt wurde. In der vergangenen Saison noch bei Jahn Regensburg unter Vertrag, hatte er sich im Februar dem West-Regionalligisten Sportfreunde Lotte angeschlossen und erst kurz vor dem Saisonstart in Weiden unterschrieben. Aus ihrer Zeit beim SV Sandhausen sind Akram Abdel-Haq und Alberto Méndez hier in der Region noch gut bekannt. Abdel-Haq wurde zuletzt beim 0:1 gegen Eintracht Frankfurt II nur eingewechselt und der in die Jahre gekommene Méndez (35), einst von Arsène Wenger zum Arsenal FC geholt, kam aufgrund eines Meniskusrisses überhaupt noch nicht zum Einsatz.

In ihrer personellen Notsituation verpflichteten die Schwarz-Blauen, die mit einem Schnitt von 25,4 Jahren über den zweitältesten Kader der Liga verfügen, zuletzt den vereinslosen Mittelfeldspieler Sebastian Kreis (ehemals Jahn Regensburg). „Er soll mehr Struktur in unser Spiel bringen", hoffte Güttler. Bislang klappte das noch nicht.

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