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20.03.2010

Sieg knapp verpasst – Nullnummer in Nürnberg

1899 Hoffenheim hat beim 1. FC Nürnberg einen möglichen Sieg knapp verpasst. Trotz erstklassiger Möglichkeiten reichte es am Ende nur zu einem 0:0-Unentschieden.

Ibertsberger und Beck zurück

Hoffenheim im Vergleich zur Niederlage gegen Bremen auf zwei Positionen verändert. Für Raitala rückte Andreas Ibertsberger auf die Position in der Viererkette neben Josip Simunic. Luiz Gustavo - gegen Bremen noch auf der Ersatzbank - ersetzte Boris Vukcevic im Mittelfeld. Auf Chinedu Obasi, Demba Ba, Isaac Vorsah, Matthias Jaissle sowie Kapitän Per Nilsson musste Chef-Trainer Ralf Rangnick verzichten. Andreas Beck kehrte erstmals nach seinem Innenbandriss im Knie wieder in den Kader zurück.

Eduardo trifft die Latte

Nachdem beide Mannschaften zunächst auf Defensive bedacht waren, übernahm die Mannschaft von Trainer Ralf Rangnick nach und nach die Kontrolle und spielte gefällig nach vorne. Die sehr verhaltene Spielweise der Hausherren spielte 1899 in die Karten. In der 13. Minute hätte sich die Überlegenheit beinahe ausgezahlt, als Sejad Salihovic seinen Landsmann Vedad Ibisevic schön ins Szene setzte, Pinola mit einer tollen Rettungsaktion auf der Linie zunächst klärte, Carlos Eduardo das Lederim Nachschuss ans Gebälk knallte. Auch in der Folge bestimmte Hoffenheim das Geschehen, spielte gefällig und schaffte es oftmals gefährlich in den Nürnberger Strafraum, doch das Abspiel fand zumeist keinen Abnehmer. Der Club agierte äußerst passiv mit nur einer erwähnenswerten Möglichkeit im ersten Durchgang, als Gündogan einen Schlenzer knapp über das Tor setzte (16.).

1899-Defensive nur gegen Ende gefordert

Unverändertes Bild nach der Pause. Die Nürnberger agierten zwar nach der Einwechslung von Marek Mintal einen Tick offensiver, Hoffenheim ließ jedoch kaum etwas zu, störte früh und setzte die Gastgeber weiterhin unter Druck. Und die Chancen für 1899 kamen. In der 50. Minute ließ Eduardo mit einer Finte seinen Gegenspieler einfach stehen und zog aus 18 Metern ab. Der Brasilianer konnte das Leder jedoch nicht platziert genug auf das Tor von Raphael Schäfer bringen. Nur zwei Minuten später die nächste Gelegenheit für Hoffenheim. Ein schöner Flankenwechsel von Eduardo auf Salihovic, der Bosnier mit Zeit und Raum und einer perfekten Hereingabe auf Carlos Eduardo, doch der Brasilianer köpfte den Ball relativ freistehend am Tor vorbei (52.) Die größte Chance des zweiten Durchgangs hatte Torjäger Vedad Ibisevic, als der Bosnier sich im Zweikampf gegen Wolf gekonnt durchsetzte, den mitgelaufenen Carlos Eduardo in der Mitte übersah und stattdessen selbst den Abschluss suchte. Doch Ibisevic scheiterte an Schäfer, auch den Nachschuss parierte der FC-Keeper (58.). Nürnberg wurde in den letzten 20 Minuten mutiger, brachte 1899 jedoch kaum in Bedrängnis. In der 68. Minute versuchte es Maxim Choupo-Moting, der aus spitzem Winkel 1899-Schlussmann Timo Hildebrand zu einer Parade zwang. Fünf Minuten vor dem Ende verpasste ein Distanzschuss von Marcel Risse das Tor nur knapp. Die letzte Möglichkeit in einem durchschnittlichen Bundesliga-Spiel. "Von den zwei Großchancen, die wir hatten, machen wir normalerweise eine. In der Defensive haben wir an die Leistung aus dem Bremen-Spiel angeknüpft, kaum Chancen zugelassen, nur unsere eigenen nicht konsequent genug genutzt", zeigte sich Rangnick nicht unzufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft.

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