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11.12.2010

Remis Teil 3: Nur ein Punkt gegen den Club

1899 Hoffenheim bleibt auch im vierten Spiel nacheinander ungeschlagen, kam gegen den 1. FC Nürnberg aber nicht über ein 1:1 hinaus. Bei einem deutlichen Chancenplus verpassten es die Kraichgauer, den Sack nach der Führung durch Marvin Compper zuzumachen. Christian Eigler erzielte den späten Ausgleich.

Die Rote Karte gegen Isaac Vorsah im Stuttgart-Spiel zwang Ralf Rangnick dazu, eine Änderung in der Innenverteidigung vorzunehmen. Luiz Gustavo rückte für den für zwei Spiele gesperrten Vorsah neben Compper. Als Ersatz im Mittelfeld lief Gylfi Sigurdsson von Beginn an auf.

Gegen die Nürnberger, die vier Spiele in Folge verloren hatten, war die Vorgabe von Trainer Ralf Rangnick klar: „Wir wollen voll auf Sieg spielen." Gesagt, getan. Hoffenheim baute von der ersten Minute an Druck auf, die ersten Schüsse Richtung Gehäuse von FCN-Keeper Raphael Schäfer gaben Vedad Ibisevic und Demba Ba ab. Den ersten kleineren Aufreger gab es nach sieben Minuten. Drei knifflige Situationen nacheinander am und im Strafraum der Nürnberger ließ Schiedsrichter Marc Seemann weiterlaufen. Man hätte durchaus auch eine der Szenen abpfeiffen können. 1899 wirbelte weiter. Die schnellen Angriffe liefen häufig über die rechte Seite mit Vukcevic und Ba. Dessen flache Hereingabe in die Mitte klärte Schäfer im letzten Moment zur Ecke. Der Club war nur damit beschäftigt, das eigene Tor zu verteidigen, tat das in Person von Juri Judt in der elften Minute aber sehr gut. Nach einer Ecke klärte Judt auf der Linie. Daniel Haas musste nur äußerst selten eingreifen, weil die Franken nur ganz vereinzelt in die Nähe des Hoffenheimer Strafraums kamen. Das Spiel machten die Hausherren, das Tor nicht. 26 Minuten waren gespielt als Ibisevic die nächste gute Einschussmöglichkeit hatte. Anstatt zu schießen, lief der Bosnier aber mit Ball in den Gegner. Auch kurz vor der Pause war es erneut Ibisevic, der die Führung auf dem Fuß hatte. Aber das Bild wiederholte sich. Wieder scheiterte Hoffes Angreifer an Schäfer und seinem Gegenspieler.

In der zweiten Halbzeit hatte Hoffenheim wieder die erste gute Möglichkeit. Salihovic legte den Ball auf Ba zurück. Sein Schuss flog aber hoch ins Fangnetz hinter dem Tor. Der Druck der Hoffenheimer war nicht mehr so hoch, aber endlich fiel das Tor. Nach einer Ecke stieg Compper in der Mitte am höchsten und köpfte zum verdienten 1:0 ein (55.Minute). Nach der Führung war 1899 nicht mehr so dominierend, hatte aber weiterhin die besseren Chancen. Der eingewechselte Peniel Mlapa verfehlte das Ziel nur knapp, Ba's Schuss wurde geblockt. Die Vorentscheidung hatte Sigurdsson auf dem Fuß. Vukcevic' schöne Vorarbeit von der rechten Seite verarbeitete der Isländer fast perfekt. Sein Schlenzer strich nur wenige Zentimeter am Pfosten vorbei. Ähnlich sah die Chancenverwertung bei Salihovic und Vukcevic aus. Gut gemacht, aber ohne Torerfolg.

Und deshalb kam es wie es kommen musste. Vorne wurde eine Chance nach der anderen vergeben, hinten passte die Defensive nur einmal nicht auf und schon stand es 1:1. Christian Eigler netzte in der 87. Minute zum schmeichelhaften Ausgleich ein.

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