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28.04.2010

Rückblick: Wiedersehen mit den alten Kollegen

Es war die Rückkehr des ehemaligen 1899-Kapitäns Selim Teber nach Hoffenheim. „Ein besonderes Spiel“, wie Teber damals verriet.

Die Freundschaft zu den alten Kollegen musste jedoch für 90 Minuten ruhen, ehe man nach der Partie über das leistungsgerechte Unentschieden diskutieren konnte. Doch nicht nur das Endergebnis lieferte Gesprächsstoff, auch der Strafstoß aus der 9. Minute musste aus Sicht Tebers noch einmal genauer unter die Lupe genommen werden. Ibisevic versuchte sich an einem Volleyschuss, stoppte jedoch abrupt und ging zu Boden. Für Schiedsrichter Florian Meyer ein strafstoßwürdiges Foulspiel von Teber an Ibisevic. Landsmann Sejad Salihovic war es egal - 1:0 für Hoffenheim. Bis zur Pause traten beide Mannschaften nur selten in der Offensive in Erscheinung. Erst drei Minuten vor dem Halbzeitpfiff hatte Demba Ba die Chance zu erhöhen, doch der Winkel war zu spitz, um Eintracht-Schlussmann Oka Nikolov zu überwinden.

In der zweiten Hälfte spielte sich mehr in den Strafräumen ab. Obasi hätte in der 55. Minute Hoffenheim das 2:0 auf dem Fuß, doch der Nigerianer verzog den Schuss nach seinem Alleingang. Sechs Minuten später belohnte dann Schwegler das couragierte Frankfurter Spiel mit dem Ausgleich. Sein Versuch aus größerer Distanz wurde für den Hoffenheimer Torwart Hildebrand zur unlösbaren Aufgabe, weil einer seiner Abwehrspieler die Flugbahn des Balles abfälschte. Nach dem Ausgleichstreffer versuchte Hoffenheim wieder mehr, hätte auch mit etwas Glück den Siegtreffer erzielen können. Zehn Minuten lang brachten die Kraichgauer die Eintracht ins Wanken. Zwei große Tormöglichkeiten und ein Handspiel von Russ, das der Schiedsrichter übersah, hätten zum Siegtreffer führen können. Doch dann entzog sich Frankfurt wieder dem Druck und verdiente sich das Unentschieden.

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