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15.04.2010

Rückblick: Auswärtssieg des BVB nicht unverdient

Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke sorgte mit seinen Verbalattacken in Richtung Hoffenheim, Wolfsburg und Leverkusen, aufgrund einer nach seiner Meinung nach ungerechten Verteilung der Fernsehgelder, schon vor dem Anpfiff der Partie von Borussia Dortmund bei 1899 Hoffenheim für Aufregung und Unverständnis.

"Ein bisschen Brandstiftung war schon dabei", kommentierte der Manager die Attacken von BVB-Geschäftsführer Watzke, die nach Ansicht Schindelmeisers eine Ursache für die Entgleisungen der BVB-Anhänger waren, die Mäzen Dietmar Hopp erneut aufs Übelste beschimpften.

Fußball wurde an diesem Samstag auch gespielt. Hoffenheim unterlag Borussia Dortmund in einer spannenden Partie mit 1:2. Vor 30.150 Zuschauern in der ausverkauften Rhein-Neckar-Arena erwischten die Dortmunder einen Traumstart. Nach einem Ballverlust des Hoffenheimer Kapitäns Sejad Salihovic und der Vorarbeit des chilenischen Torjägers Lucas Barrios erzielte Blaszczykowski die Führung. Zu diesem Zeitpunkt waren erst 121 Sekunden gespielt. Nach dem Seitenwechsel erwischten die Hoffenheimer einen ähnlich guten Start wie die Dortmunder zu Spielbeginn. Nach einer Ecke von Carlos Eduardo erzielte der Sengalese Demba Ba per Kopf den Ausgleich. In der 66. Minute war es dann Eduardo selbst, der die Chance zur Führung vergab. In einer turbulenten Schlussphase rückte Schiedsrichter Michael Kempter in den Mittelpunkt. Zunächst unterbrach er die Partie wegen der Verletzung von Demba Ba, obwohl der Dortmunder Mohamed Zidan in dieser Szene einen Treffer erzielte. Nur zwei Minuten später gab Kempter nach einem Foul des Hoffenheimer Abwehrchefs Josip Simunic am Dortmunder Neven Subotic einen Strafstoß, den Nurin Sahin verwandelte. Kurz darauf sah der eingewechselte Brasilianer Maicosuel nach einer vermeintlichen Tätlichkeit an BVB-Torwart Roman Weidenfeller die Rote Karte.

„Es waren zwei grundverschiedene Halbzeiten. In der ersten Halbzeit war Dortmund besser, nach der Pause haben wir 30 Minuten dominiert. Durch die Einwechslung von Tobias Weis kam mehr Aggressivität ins Spiel und wir hatten die Chance auf das 2:1. Der Elfmeter war eine zweifelhafte Entscheidung. Auch die Rote Karte musste man so nicht geben. Der Sieg war aber nicht unverdient, Dortmund hatte einfach mehr Spielanteile", blickt Cheftrainer Ralf Rangnick auf die Partie aus dem Hinspiel zurück.

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