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08.02.2010

Pokal-Viertelfinale in Bremen

1899 Hoffenheim trifft im Viertelfinale des DFB-Pokals am Dienstagabend (20.30 Uhr, live in der ARD und auf Sky) auf den SV Werden Bremen.

Zwar reisen die Hoffenheimer nach dem wichtigen Sieg in der Liga am Samstag gegen Hannover 96 mit Selbstvertrauen zum Titelverteidiger, dennoch sieht Ralf Rangnick seine Elf im Pokal-Duell in der Außenseiterrolle. „Aus dieser Rolle heraus versuchen wir, eine Sensation zu schaffen. Dafür müssen wir noch kompakter auftreten, noch enger zusammenrücken", sagt der Trainer und fügt an: „Die Mannschaft hat gegen Hannover bewiesen, dass sie das kann."

Ohne Beck und Obasi

Personell geschwächt geht es nach Bremen. Andreas Beck und Chinedu Obasi werden die Reise an die Weser nicht antreten. Beide verletzten sich am Samstag beim 2:1 (2:0) gegen Hannover. Außerdem ist der Einsatz von Josip Simunic (Wade) und Marvin Compper (Sprunggelenk) fraglich, auch Torhüter Timo Hildebrand leidet noch unter muskulären Problemen in der Wade. Rangnick will kein Risiko eingehen: „Wir werden niemanden aufstellen, der nicht 100 Prozent fit ist."

Auch Werder mit Erfolg am Wochenende

Über Union Berlin, den FC St. Pauli und zuletzt im Achtelfinale über den 1. FC Kaiserslautern führte der Weg der Bremer ins DFB-Pokal-Viertelfinale. Hoffenheims Kapitän Per Nilsson sieht die Stärken der Grün-Weißen vor allem in der Offensive. „Mit Claudio Pizarro haben sie einen der besten Stürmer in der Bundesliga." Der Peruaner erzielte zuletzt am Wochenende den 2:1-Siegtreffer gegen Hertha BSC Berlin. Im Pokal traf er diese Saison bislang noch nicht. Und dafür, dass das auch so bleibt, will 1899 sorgen. Nilsson: „Es geht morgen um etwas ganz Großes."

Die übrigen drei Viertelfinal-Begegnungen finden am Mittwoch statt:

Bayern München - SpVgg Greuther Fürth (19.00 Uhr)
FC Augsburg - 1. FC Köln (19.00 Uhr)
VfL Osnabrück - FC Schalke 04 (20.30 Uhr)

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