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18.03.2010

Ohne den Kapitän, aber mit zwei Rückkehrern

Im Nürnberger easyCredit-Stadion gelang Hoffenheims Kapitän Per Nilsson in der 2. Runde des DFB-Pokals das entscheidende Tor. Doch das Spiel am Samstag muss der Schwede von zu Hause aus verfolgen, die Schmerzen am Innenband des Knies lassen einen Einsatz in Nürnberg nicht zu. Dafür kehren zwei Außenverteidiger in den Kader zurück.

Während es am Donnerstag im Mannschaftstraining ordentlich zur Sache ging, verfolgte Hoffenheims Kapitän Per Nilsson das Geschehen aus der Ferne. Er arbeitete mit Reha-Trainer Christof Elser. „Ich habe bei bestimmten Bewegungen noch Schmerzen, so dass es keinen Sinn macht mit der Mannschaft zu trainieren und mit nach Nürnberg zu fahren", sagt Nilsson. Ähnlich ergeht es Angreifer Demba Ba. Schmerzen an der Patellasehne zwangen auch den Senegalesen zu einer Pause. Einzig leistungserhaltendes Training ist für den 24-Jährigen in dieser Woche möglich. „Bei Demba ist es nicht absehbar, wann es wieder geht. Er hat selbst bei leichtem Jogging Schmerzen", so Trainer Ralf Rangnick. Für Chinedu Obasi kommt ein Einsatz nach der Syndesmose- und Kapselverletzung im rechten Sprunggelenk ebenfalls noch zu früh. Die Schmerzen bei schnellen Bewegungen sind noch zu groß. „Der Knöchel fühlt sich nicht schlecht an, es wird von Tag zu Tag besser. Bei normalen Läufen habe ich auch keine Probleme mehr", sagt Obasi, „doch bei schnellen Richtungswechseln verspüre ich noch Schmerzen."

Nach dem Ausfall von Per Nilsson kommt die Rückkehr von Andreas Beck und Andreas Ibertsberger gerade recht. Beide absolvierten bereits am Mittwoch das Mannschafttraining, konnten auch am Donnerstag ohne Probleme trainieren. „Ich fühle mich von Tag zu Tag besser. Das Knie gibt mir eine positive Rückmeldung. Wenn ich morgen problemlos trainieren kann, dann kann auch ich eine Option für Samstag sein", erklärt Andreas Beck. Auch der Oberschenkel des Österreichers bereitet keine Probleme mehr. „Die Schmerzen sind weg. Einem Einsatz steht nichts mehr im Weg", so Ibertsberger.

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